

Letzte Worte: Das vertraute Jake Hall seinen Freunden an
Kurz vor seinem Tod suchte Jake Hall auf Mallorca Zuflucht vor seinem alten Leben. Der Realitystar war Anfang Mai nach Santa Margalida gereist, ein verschlafenes Städtchen im Inselinneren, das er laut einem Freund, den Daily Mail nun interviewte, seine "Heilungsinsel" nannte. Der Insider schilderte dem Blatt, dass Jake am Nachmittag des 5. Mai ein kleines, altes Stadthaus bezogen habe und ihm gegenüber am Telefon von den hohen Decken, den alten Steinwänden und dem ruhigen Innenhof mit Pool schwärmte. Dann erzählte er, er sei "endlich an einem authentischen Ort" angekommen, fern von Alkohol, Drogen und den "Ablenkungen", die ihn in England verfolgten. Nur Stunden später, in der Nacht, endete dieser Neuanfang tragisch: Jake starb nach einem Sturz durch eine verglaste Holztür. "Sein Tod hat mich fassungslos gemacht. Aber nach dem Gespräch, das wir geführt haben, so zu enden, ist rätselhaft. Ich verstehe es einfach nicht. Er ist wahrlich nicht immun gegen Versuchungen – ganz im Gegenteil –, aber trotzdem passt das alles nicht zusammen", zitiert die Zeitung den Freund.
Die spanische Guardia Civil sprach schnell von einem Unfall und betonte, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Dennoch bleiben viele Fragen offen. Laut Daily Mail verbrachte der frühere The Only Way Is Essex-Star den Abend offenbar nicht allein, sondern mit einer Gruppe junger Frauen und Männer, die er mit in das gemietete Haus nahm. Dort soll weiter getrunken und gefeiert worden sein. Wie genau Jake dann durch die Glasfelder der Holztür stürzte, ist bis heute unklar. Freunde wundern sich besonders darüber, dass in dem kleinen, offenen Haus offenbar niemand der in der besagten Nacht Anwesenden den entscheidenden Moment genau schildern kann. "Bisher sind die Berichte bestenfalls bruchstückhaft. Warum tritt niemand vor und verschafft uns Klarheit?", zitiert das Blatt einen weiteren Freund. Einem Nachbarn zufolge wirkten die Personen vor Ort schockiert, aber nicht offensichtlich betrunken oder unter Drogen. Zwei Obduktionen, eine auf Mallorca und eine in Großbritannien, brachten bislang keine eindeutige Todesursache zutage. Die toxikologischen Ergebnisse werden noch erwartet.
Menschen aus Jakes Umfeld berichten von einer "Mauer des Schweigens" rund um seine letzten Stunden. Die Identitäten der Partygäste sind öffentlich nicht bekannt, nur ein britisches Model sprach bislang vage über eine "verrückte Nacht" und eine "angespannte Stimmung", ohne den eigentlichen Moment des Unglücks zu beschreiben. Jakes Ex-Partnerin Misse Beqiri, mit der er Tochter River hat, befand sich zufällig zur gleichen Zeit auf Mallorca und sagte in einem Podcast, sie bedaure, dass er sich an diesem Abend nicht bei ihr gemeldet habe. In einem letzten Instagram-Video zeigte Jake Szenen mit seiner Tochter und schrieb dazu: "Das Leben ist manchmal beschissen, aber ich werde versuchen, mich an die guten Dinge zu erinnern." Freunde und Weggefährten beschreiben Jake nun als einen sensiblen Künstler, der in seiner Malerei Trost suchte und von einem ruhigeren Leben auf Mallorca träumte – ein Plan, den er in Santa Margalida nicht mehr verwirklichen konnte.






