KI-Vorwurf: Jodie Foster kritisiert Brad Pitts Film "F1"

KI-Vorwurf: Jodie Foster kritisiert Brad Pitts Film "F1"

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Brad Pitts (62) Rennfilm "F1" war einer der größten Kinohits des Sommers 2025: Über 634 Millionen US-Dollar spielte der Actionstreifen weltweit ein, beim Publikum auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes kommt er auf beeindruckende 97 Prozent. Doch nicht jeder in Hollywood war vom Film uneingeschränkt begeistert. Schauspielerin Jodie Foster (63) äußerte sich bei einer Diskussionsrunde auf dem Aspen Ideas Festival kritisch gegenüber dem Blockbuster. Auslöser für Jodies Seitenhieb ist ein Gespräch über den Wandel in Hollywood und den wachsenden Einfluss von KI in der Branche.

Laut der "Das Schweigen der Lämmer"-Ikone wirke der Film zu glatt, und sie bemängelt vor allem die Struktur und die Dialoge: "Ich meine, der Aufbau war genau so, wie man ihn in der Schule lernen würde. Die Schauspieler sprechen ihre Texte genau so, wie sie geschrieben wären, wenn ein Computer genau das niederschreiben würde, was für diese Zeit angemessen wäre." Mit der Kritik gegenüber dem Blockbuster äußerte Jodie vor allem Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung von KI in Hollywood und der Auswirkungen auf Arbeitsplätze in der Unterhaltungsbranche - räumte jedoch ein, dass die Technologie bei verantwortungsvollem Einsatz praktische Vorteile bietet.

Die Einschätzung von Jodie prallt dabei auf ein Projekt, das sich eigentlich das genaue Gegenteil von künstlicher Glätte auf die Fahnen geschrieben hat. Regisseur Joseph Kosinski betonte im Gespräch mit Esquire, wie wichtig ihm echte Bilder und handfeste Action waren. Für "F1" ließ der Filmemacher die Rennen auf realen Formel-1-Strecken während der laufenden Grand-Prix-Saison drehen, verzichtete weitgehend auf CGI und wollte das Publikum so nah wie möglich an das Geschehen heranholen. "Das Publikum kann erkennen, ob etwas echt aufgenommen wurde oder ob es inszeniert ist", erklärte Joseph damals. Sein Ziel sei gewesen, dass sich die Zuschauer fühlen, "als wäre man wirklich beim Rennen dabei".

Jodie Foster beantwortet Fragen nach der Premiere von "A Private Life" beim The American French Film Festival in Los Angeles
Getty Images
Jodie Foster beantwortet Fragen nach der Premiere von "A Private Life" beim The American French Film Festival in Los Angeles
Brad Pitt, Schauspieler
Getty Images
Brad Pitt, Schauspieler
Brad Pitt bei der Weltpremiere von "F1" am Times Square in New York
Getty Images
Brad Pitt bei der Weltpremiere von "F1" am Times Square in New York
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