Prinz Harrys Großbritannien-Reise startet mit Gerichtstermin
Prinz Harry (41) ist zurück in Großbritannien – und gleich zu Beginn seines Aufenthalts wartet eine wichtige Weichenstellung auf ihn. Am Dienstag steht nicht nur ein Event in London für die Invictus Games auf dem Programm, seine Wohltätigkeitsorganisation für verwundete Militärveteranen, sondern auch ein mit Spannung erwartetes Gerichtsurteil. Der Herzog von Sussex hatte gemeinsam mit anderen bekannten Persönlichkeiten, darunter Elton John (79), Liz Hurley (61) und Sadie Frost (61), Klage gegen Associated Newspapers eingereicht – den Verlag hinter der Daily Mail und der Mail on Sunday. Der Vorwurf: Der Verlag habe auf rechtswidrige Methoden zurückgegriffen, um an Informationen für Storys zu gelangen. Dieser Vorwurf wird von den Verlagsbetreibern vehement bestritten.
Der Ausgang des Verfahrens gilt als wegweisend – es soll der vorerst letzte einer ganzen Reihe von Rechtsstreitigkeiten sein, die Harry gegen die britische Presse geführt hat. Sollte der Richter nur einen Teil der Klagen anerkennen, könnten wohl alle Seiten einen Teilerfolg für sich beanspruchen. Neben dem Gerichtstermin umfasst Harrys Aufenthalt, der zunächst vom Palast dementiert wurde, noch weitere Veranstaltungen bis zum Ende der Woche, darunter ein Besuch in Birmingham, wo die Invictus Games 2027 stattfinden werden. Ebenfalls im Raum steht die Frage, ob es zu einem Treffen mit seinem Vater, König Charles III. (77), kommen könnte.
Bekannt ist bereits, dass Harrys Frau, Herzogin Meghan (44), sowie die gemeinsamen Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) aufgrund eines Sicherheitsstreits nicht in London dabei sind. Laut Berichten könnten sie jedoch noch für den späteren Teil der Reise außerhalb der Hauptstadt nachreisen. In diesem Fall wäre es für Archie und Lilibet auch eine Gelegenheit, das Anwesen Althorp zu besuchen, wo Harrys verstorbene Mutter Prinzessin Diana (†36) begraben liegt – ein Ort, den die beiden Kinder bislang nie gesehen haben. Ein Wiedersehen mit seinem Bruder Prinz William (44) ist während des Besuchs hingegen nicht geplant.












