Iris Berben bekommt Auszeichnung für klare Kante gegen Hass
Große Ehre für Iris Berben (75): Die renommierte Schauspielerin wurde in dieser Woche mit dem Annemarie-Renger-Preis 2026 ausgezeichnet. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat ihr die Auszeichnung am 8. Juli 2026 im Rahmen seines politischen Sommerfestes im Haus der Kulturen der Welt in Berlin verliehen, wie das Presseportal berichtet. Gewürdigt wird damit ihr jahrzehntelanges gesellschaftliches Engagement – insbesondere ihr Einsatz für Demokratie, Menschlichkeit, Toleranz und Vielfalt sowie ihre klare Haltung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus.
ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein begründete die Entscheidung mit deutlichen Worten: "Demokratie lebt von Menschen, die sich einmischen. Iris Berben tut das seit Jahrzehnten – mit Haltung, Mut und einer Stimme, die weit über die Bühne hinaus wirkt. Gerade in einer Zeit, in der Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit und demokratiefeindliche Tendenzen wieder lauter werden, ist ihr Engagement wichtiger denn je." Bei der Preisverleihung, die den Höhepunkt des ASB-Sommerfestes bildete, waren Vertreter aus Politik, Medien, Kultur und Zivilgesellschaft geladen. Begrüßt wurden die Gäste von Katarina Barley, Präsidentin des ASB und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Die Laudatio auf Iris hielt Knut Fleckenstein selbst.
Der Annemarie-Renger-Preis erinnert an die frühere Bundestagspräsidentin und ASB-Präsidentin Annemarie Renger und wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Iris engagiert sich in diesem Bereich seit vielen Jahren auf mehreren Ebenen: Sie ist Schirmherrin von "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V." und außerdem Botschafterin für den "Raum der Namen" im Holocaust-Mahnmal. Neben ihrer erfolgreichen Karriere als eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands hat Iris, die nie verheiratet war, dieses gesellschaftspolitische Engagement stets als wichtigen Teil ihres öffentlichen Auftretens verstanden.








