Christopher Nolan lobt: Sie erinnert ihn an Heath Ledger (†)
Am Set seines kommenden Films "Die Odyssee" hat Regisseur Christopher Nolan (55) einen ganz besonderen Moment erlebt – und er erinnert sich an eine legendäre Begegnung aus seiner Vergangenheit. Schauspielerin Samantha Morton (49), die in dem Film die Göttin Circe spielt, sorgte nach einer ihrer Szenen für spontanen Applaus der gesamten Crew. Gegenüber der Los Angeles Times schwärmte Nolan: "Das ist ein riesiger Film und sie ist jemand, der kommt und die Dynamik verändert. Der Film stand und fiel irgendwie mit dieser Figur. Sie war der Dreh- und Angelpunkt." Das letzte Mal, dass ihm etwas Vergleichbares passiert sei, liege fast 20 Jahre zurück – und hängt mit einem der tragischsten Verluste Hollywoods zusammen.
Nolan erklärte, er habe sich danach mit seiner Ehefrau und Produzentin Emma Thomas (54) unterhalten. Dabei sei ihr eingefallen, dass der letzte vergleichbare Moment die Arbeit mit Heath Ledger (†28) an "The Dark Knight" gewesen sei. Der australische Schauspieler, der am 22. Januar 2008 im Alter von 28 Jahren starb, hatte mit seiner Darstellung des Jokers Filmgeschichte geschrieben, so Hollywoodreporter. Auch Samantha erhält bereits jetzt Lob von Kritikern – ein Rezensent des Independent schrieb, sie "stehle die Show regelrecht mit den wenigen Szenen, in denen sie auftaucht". Rund um den Film gibt es derweil auch andere Gesprächsthemen: Robert Pattinson (40), der den Antagonisten Antinoos spielt, verglich seinen Charakter auf der Londoner Premiere augenzwinkernd mit Jacob aus der "Twilight"-Saga. "Penelope kann sich einfach nicht zwischen den beiden entscheiden und ich versuche ihr nur zu helfen, eine Entscheidung zu treffen", scherzte er.
"Die Odyssee" erzählt die Geschichte von Odysseus – gespielt von Matt Damon (55) –, der nach dem Trojanischen Krieg den langen Weg nach Hause zu seiner Frau Penelope, gespielt von Anne Hathaway (43), und seinem Sohn Telemachos, gespielt von Tom Holland (30), antritt. Christopher besetzte den Film bewusst mit großen Namen: "Es handelt sich um mythologische Figuren – in gewisser Weise um Ikonen. Deshalb wollte ich den Film groß besetzen und die besten Schauspieler zusammenbringen", so der Regisseur. Das Werk ist der erste Film, der vollständig im Imax-Format gedreht wurde, und läuft knapp drei Stunden. Schon im Vorfeld hatte Christopher für Diskussionen gesorgt, weil die Figuren des antiken Epos modernes Englisch sprechen – eine Entscheidung, hinter der er nach eigener Aussage bewusst auf emotionale statt intellektuelle Wirkung gesetzt hat. Ab dem 17. Juli ist "The Odyssey" in den Kinos zu sehen.











