Trotz Charles-Treffen herrscht Eiszeit bei William und Harry
Prinz Harry (41) reiste Anfang Juli zu einem emotionalen Besuch nach Großbritannien – und das Treffen mit seinem Vater König Charles III. (77) markierte für viele Beobachter einen möglichen Wendepunkt in der royalen Familiendynamik. Seine Frau Herzogin Meghan (44) reiste mit den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) aus Portugal an, wo die Familie zuvor Urlaub gemacht hatte, und traf am 10. Juli gemeinsam mit Harry auf Charles und Königin Camilla (78) auf dessen Landsitz Highgrove. Es war das erste Mal seit vier Jahren, dass der König Meghan und die Kinder sah. Doch so viel Hoffnung das Treffen für die Beziehung zwischen Harry und seinem Vater auch weckte – zwischen ihm und seinem Bruder Prinz William (44) bleibt die Lage eingefroren. Das bestätigen gleich mehrere Insider gegenüber dem Magazin People.
"Es ist so kaputt", sagt eine Quelle über das Verhältnis der beiden Brüder. Jemand, der beide kennt, ergänzt: "Ich hätte ehrlich gesagt gedacht, dass es sich inzwischen vielleicht ein bisschen entspannt hätte. Aber es hat sich nichts bewegt, vor allem nicht auf Williams Seite. Es gibt keinen Kontakt." Obwohl Harry und William am ersten Tag von seinem UK-Besuch am 7. Juli nur 19 Kilometer voneinander entfernt in London unterwegs waren, war ein Treffen der beiden nie geplant. Während Harry sich auf den Weg zu seinem Vater machte, nahm William mit seiner Frau Prinzessin Kate (44) am jährlichen Wohltätigkeits-Polospiel in Windsor teil. Über die Beziehung zu Charles hingegen heißt es von einer nahestehenden Quelle: "Die Beziehung ist besser."
Die Entfremdung zwischen den Brüdern hat tiefe Wurzeln und wirkt sich mittlerweile auch auf die nächste Generation aus. Die Kinder von William und Kate – Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) – haben bislang keine Beziehung zu ihren Cousins Archie und Lilibet, die mit Harry und Meghan in Montecito in Kalifornien aufwachsen. Königshaus-Autor Simon Vigar sagt gegenüber People, Prinzessin Diana (†36) "wäre am Boden zerstört, dass es so gekommen ist, vor allem weil die Brüder einmal so eng befreundet waren". Royalhistoriker Robert Lacey (82) hatte dem Portal gegenüber früher erklärt: "Der Riss ist sehr tief und sehr langanhaltend." Harrys Wunsch nach Annäherung hatte er zuletzt im Mai 2025 in einem BBC-Interview deutlich gemacht: "Ich würde mir eine Versöhnung mit meiner Familie sehr wünschen. Es hat keinen Sinn mehr, weiter zu streiten."










