

Auweia: So viel zahlen WM-Teams für Gelbe und Rote Karten
Bei der diesjährigen Fußball-WM wurden auf dem Platz wieder reichlich Gelbe und Rote Karten verteilt – und für die betroffenen Nationalteams kann das richtig teuer werden. Besonders heftig traf es vor einigen Wochen Südafrika: Im Vorrundenspiel gegen Mexiko am 11. Juni kassierte die Mannschaft gleich zwei Platzverweise und zwei Verwarnungen. Vielen Fans dürfte gar nicht bewusst sein, dass nicht nur die Spieler sportliche Konsequenzen tragen, sondern auch die Verbände finanziell zur Kasse gebeten werden. Insgesamt summierten sich Südafrikas Strafen im Turnierverlauf auf 90.000 Dollar, also umgerechnet rund 79.000 Euro.
Hintergrund ist eine Regeländerung der FIFA, die vor der WM 2026 eingeführt wurde. Seitdem kostet jede Gelbe Karte einen Verband 10.000 Dollar (rund 8.700 Euro), ein indirekter Platzverweis nach zwei Gelben Karten 15.000 Dollar (rund 13.100 Euro) und eine direkte Rote Karte sogar 20.000 Dollar (rund 17.500 Euro). Im Match gegen Mexiko mussten deshalb allein für Sphephelo Sithole und Themba Zwane insgesamt 40.000 Dollar (rund 34.900 Euro) gezahlt werden, während die Gelben Karten für Nkosinathi Sibisi und Teboho Mokoena mit insgesamt 20.000 Dollar (rund 17.500 Euro) zu Buche schlugen. Im nächsten Gruppenspiel gegen Tschechien kamen durch Verwarnungen für Teboho und Thalente Mbatha weitere 20.000 Dollar (rund 17.500 Euro) dazu. Auch gegen Südkorea wurde es noch einmal kostspielig, als Aubrey Modiba verwarnt wurde. Im Spiel der letzten 32 gegen Kanada blieb Südafrika dann allerdings ohne weitere Karte.
Während auf dem Rasen jede Karte richtig ins Geld geht, plante die FIFA abseits des Spielfelds schon den nächsten kostspieligen Megamoment: Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Halbzeitshow beim WM-Finale am 19. Juli 2026 im New York New Jersey Stadium ein echtes Musikspektakel wird. Kuratiert wird die Show demnach von Chris Martin (49). Mit auf der Bühne stehen unter anderem Madonna (67), Justin Bieber (32), Shakira (49), BTS und Burna Boy, dazu Dirigent Gustavo Dudamel. Die elf Minuten sollen für einen guten Zweck gedacht sein: Alle Auftritte unterstützen den FIFA Global Citizen Education Fund.









