Nach Antrag: R. Kelly wird nicht vom Weißen Haus begnadigt

Nach Antrag: R. Kelly wird nicht vom Weißen Haus begnadigt

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Obwohl R. Kelly (59) offiziell einen Antrag auf Strafminderung beim US-Justizministerium eingereicht hat, macht das Weiße Haus deutlich, dass dieser Antrag keinerlei besondere Aufmerksamkeit erhält. Wie ein Sprecher des Weißen Hauses gegenüber dem Magazin OK! erklärte, handele es sich lediglich um eine zufällige Einreichung über das öffentliche Portal. Weiter hieß es: Das Team, das Gnadengesuche im Weißen Haus prüft, verfolgt diesen Antrag derzeit nicht. Gleichzeitig stellte der Sprecher klar, dass Donald Trump (80) als ultimativer Entscheider fungiere, wenn es um Begnadigungen gehe.

Das Justizministerium listet Kellys Antrag offiziell als ausstehend. Der Sänger ersucht dabei keine vollständige Begnadigung, sondern eine Reduzierung seiner kombinierten 31-jährigen Bundesstrafe. Sein Anwalt Beau Brindley argumentierte öffentlich, Trump habe ein einzigartiges Verständnis dafür, wie es ist, von Strafverfolgungsteams zum Opfer gemacht zu werden, und sei die einzige Person mit dem Mut einzugreifen. In sozialen Netzwerken stießen diese Aussagen auf breite Ablehnung.

Kelly wurde 2021 in New York schuldig gesprochen, mithilfe seiner Bekanntheit Frauen und minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Dafür erhielt er eine 30-jährige Haftstrafe. Ein Jahr später folgten weitere Verurteilungen wegen Kinderpornografie und der Anstiftung von Minderjährigen vor einem Bundesgericht in Chicago, was seine Gesamtstrafe auf 31 Jahre erhöhte. Der Sänger sitzt seine Strafe in einem Bundesgefängnis ab. Nach aktuellem Stand würde er erst im Jahr 2045 entlassen werden.

R. Kelly im Juni 2013
Getty Images
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Bei einer Kundgebung in Clive spricht Donald Trump im Horizon Events Center
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R. Kelly vor Gericht, 2019 in Chicago
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Sollte Trump R. Kellys Strafe tatsächlich reduzieren?