

Shania Twain gesteht, wie sehr sie ihren Körper hasste
Shania Twain hat sich offen über einen der dunkelsten Abschnitte ihres Lebens geäußert. In einem Interview mit The Times blickte die Sängerin auf ihre Las-Vegas-Residency aus dem Jahr 2019 zurück und schilderte, wie sehr sie damals mit ihrem Körperbild zu kämpfen hatte. "Ich hörte auf, in den Spiegel zu schauen. Ich hasste meinen Körper", gestand die 60-Jährige. Der Druck, auf der Bühne perfekt auszusehen, brachte sie dazu, zu extremen und ungesunden Mitteln zu greifen, um ihr Gewicht zu kontrollieren.
Hintergrund der Probleme war unter anderem die Menopause, durch die Shania Veränderungen an ihrem Körper bemerkte, die sie nicht akzeptieren wollte. "Ich bin so, als würde ich sagen: 'Ich kann diesen sich verändernden Körper nicht ausstehen.' Aber das war so ungesund", erklärte sie. Statt auf ausreichende Ernährung zu achten, trieb sie ihren Körper mit zu viel Training an seine Grenzen. "Ich beanspruchte meinen Körper mehr, als ich ihn ernährte, um mit der Belastung Schritt zu halten", räumte sie ein. Die Folge waren Verletzungen, die sie sich während ihrer Bühnenauftritte zuzog.
Mittlerweile hat die Countrysängerin ihren Frieden mit ihrem Körper gemacht. "Jetzt sage ich: Bringt die Spiegel, ich werde mich den ganzen Tag anschauen!", erklärte sie im Interview. Diesen Wandel machte sie 2022 auch öffentlich sichtbar, als sie für das Cover ihrer Single "Waking Up Dreaming" freizügig posierte. "Das bin ich, der ich meine Wahrheit ausdrücke. Ich fühle mich in meiner eigenen Haut wohl, und das ist die Art, wie ich dieses Selbstvertrauen teile", sagte sie dazu. Auch ihr Alter spielt dabei für Shania keine hemmende Rolle mehr: "Ich bin eine Frau in meinen späten 50ern und muss mich nicht hinter Kleidung verstecken."







