Hoffnung: Wird Lionel Messi auch bei der WM 2030 mitspielen?
Kurz vor dem großen WM-Finale am Sonntag zwischen Argentinien und Spanien sorgt ausgerechnet Nationaltrainer Lionel Scaloni für mächtig Wirbel rund um seinen Superstar Lionel Messi (39). Auf die Frage, ob das 39-jährige Ausnahmetalent bei dieser Weltmeisterschaft sein letztes Turnier auf der großen Bühne bestreite, zuckte der Erfolgstrainer gegenüber oe24 nur mit den Schultern: "Das müssten Sie ihn fragen. Ich habe keine Ahnung, denn er überrascht mich immer wieder. Das ist eine Frage für ihn." Mit dieser Aussage hat Scaloni bei unzähligen Fans die Hoffnung entfacht, dass Messi möglicherweise auch bei der WM 2030 noch einmal dabei sein könnte – einem Turnier, das in sechs Ländern ausgetragen wird und bei dem sogar ein Spiel auf argentinischem Boden in Buenos Aires stattfinden soll.
Der Haken an der Sache: Beim nächsten WM-Turnier wäre Lionel bereits 42 Jahre alt – ein für Profifußballer äußerst fortgeschrittenes Alter. Doch auch das heutige Finale ist bereits ein Rekord für sich. Es ist Messis drittes WM-Endspiel insgesamt und findet exakt 20 Jahre nach seinem allerersten WM-Einsatz bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland statt – damals erzielte er direkt bei seinem Debüt seinen ersten Treffer. Gegen Spanien wird es außerdem sein 34. WM-Spiel bei insgesamt sechs Endrunden sein. Scaloni zeigte sich voller Bewunderung für seinen Kapitän: "Mit 39 Jahren noch ein Finale zu erreichen, ist unglaublich. Wir sollten es genießen und müssen diese Leistung anerkennen." Lionel sei eine absolute "Legende", so der Trainer – doch auch das gesamte Team hob er hervor: "Die gesamte Mannschaft hat uns zu einigen großartigen Jahren geführt. Was sie geleistet haben, ist unglaublich."
Dass Messi das ist, was er ist, hat er nicht allein erreicht. Hinter dem achtmaligen Weltfußballer stehen seit jeher seine Eltern Jorge Messi und Celia Cuccittini, die ihn gemeinsam mit seinen Geschwistern im argentinischen Rosario großzogen und ihn auf jedem Schritt seines Weges begleiteten. Zehn LaLiga-Titel, acht Ballon-d'Or-Trophäen und nun bereits zwei WM-Finalteilnahmen seit seinem ersten Weltmeistertitel vor vier Jahren – die Karriere des Argentiniers ist beispiellos. Ob er diese noch um ein weiteres Kapitel ergänzen wird, bleibt vorerst sein Geheimnis.











