Was Lionel Messis Eltern wirklich für seinen Erfolg opferten
Lionel Messi (39) gilt als einer der größten Fußballer aller Zeiten – acht Ballon-d'Or-Trophäen, zehn LaLiga-Titel und ein Weltmeistertitel sprechen für sich. Doch hinter dem Erfolg des argentinischen Superstars stehen zwei Menschen, ohne die all das wohl nie möglich gewesen wäre: seine Eltern Jorge Messi und Celia Cuccittini. Die beiden zogen Lionel gemeinsam mit seinen Geschwistern Rodrigo, Matías und María Sol im argentinischen Rosario auf – und sollten später noch weitaus mehr für ihren Sohn tun, als irgendjemand hätte ahnen können. Wie das Magazin People jetzt berichtete, haben Jorge und Celia ihren Sohn auf jedem Schritt seines Lebens begleitet und entscheidend geprägt.
Als bei dem jungen Lionel eine Wachstumsstörung diagnostiziert wurde, die eine teure Hormonbehandlung erforderte, handelte Jorge sofort: Er brachte seinen Sohn nach Spanien und überzeugte die Verantwortlichen des FC Barcelona, die Kosten dafür zu übernehmen. Damit legte er den Grundstein für eine Weltkarriere. Doch der Umzug brachte auch Opfer mit sich – Celia kehrte schließlich mit den anderen Kindern nach Argentinien zurück, während Lionel mit seinem Vater in Barcelona blieb. "Es war sehr hart für mich. Es gab Momente, in denen ich wirklich traurig und Heimweh hatte, aber ich dachte nie daran zu gehen", erinnerte sich Lionel. Jorge beschrieb die Trennung von seiner Familie ebenfalls als belastend: "Leo braucht seine Mutter, und ich musste meine Tochter sehen. Die ersten drei Jahre sah Leo seine Mutter nur alle vier Monate", sagte er gegenüber dem Magazin Sports Illustrated.
Was Jorge und Celia für ihren Sohn empfinden, lässt sich kaum in Trophäen messen. "Was mich stolz macht, ist, wer Leo als Mensch ist", sagte Jorge in Bruno Pisanos Buch "My Son the Soccer Player" aus dem Jahr 2011. Auch Celia schwärmte von ihrem Sohn: "Leo ist ein göttlicher Sohn, ein wunderschöner Bruder, ein noch besserer Vater und ein unglaublicher Ehemann", sagte sie in der Sendung "El Diario de Mariana" im Jahr 2018. Lionel, für den seine Söhne seine größte Inspiration sind, revanchiert sich auf seine eigene Art: Auf seiner linken Schulterblatt trägt er ein Porträttattoo seiner Mutter – eines der ersten Tattoos überhaupt, die er sich stechen ließ. Und schon 2011 ließ er sich für eine Geste zu Ehren seiner Mutter sogar eine gelbe Karte gefallen, als er sein Trikot hochhob, um ihr auf einem Unterhemd zum Geburtstag zu gratulieren.










