Trump drängt auf neue WM in den USA noch zu seiner Amtszeit
Als Ehrengast beim Fußball-WM-Finale in East Rutherford ließ Donald Trump (80) keine Gelegenheit aus, seinen Enthusiasmus für das Turnier zu zeigen. Fox gegenüber machte der US-Präsident unmissverständlich klar, was er sich als Nächstes wünscht: eine weitere Fußball-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten – und das so schnell wie möglich. Dabei wandte er sich direkt an FIFA-Präsident Gianni Infantino: "Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni?" Beim Finale sollte Trump außerdem den WM-Pokal an die Siegermannschaft überreichen – es war sein erster Stadionbesuch bei diesem Turnier.
Trump schwärmte in höchsten Tönen von der diesjährigen WM, die gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausgetragen worden war. Die Stadien seien vor lauter Fans "übergequollen", betonte er. "Ich glaube nicht, dass es jemals so etwas gab wie das, was mit dieser WM passiert ist. Es war wunderschön. Es war wunderschön anzusehen – und ich rechne Gianni das hoch an", so Trump weiter gegenüber Fox. Eine erneute Bewerbung der USA hatte er bereits im Vorfeld angekündigt. Konkret steht inzwischen auch die WM 2038 im Raum: Andrew Giuliani, Leiter der FIFA-Taskforce des Weißen Hauses, brachte zuletzt eine US-Bewerbung für dieses Turnier ins Gespräch – möglicherweise sogar mit 64 statt der aktuell 48 teilnehmenden Mannschaften.
Bis zur WM 2038 sind es allerdings noch mehrere Turniere: 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt, mit je einem zusätzlichen Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay anlässlich des 100. Jubiläums der Weltmeisterschaft. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber. Infantino hatte zuletzt ebenfalls nicht ausgeschlossen, das WM-Teilnehmerfeld künftig von 48 auf 64 Mannschaften aufzustocken. Trump, der vor seiner politischen Karriere als Unternehmer und Reality-TV-Persönlichkeit bekannt wurde, war im Zusammenhang mit dem Turnier mehrfach Thema öffentlicher Debatten.











