

Mordprozess um Celeste: D4vds Reaktion vor Gericht irritiert
Im Gerichtssaal des Los Angeles Superior Court zeigte sich der Sänger D4vd (21) am 21. Juli bei seiner Anhörung auffallend emotionslos. Die Staatsanwaltschaft präsentierte dem Gericht schockierende Fotos der sterblichen Überreste der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez, die in Taschen im vorderen Kofferraum des Tesla des Musikers gefunden worden waren. Wie unter anderem das Magazin People berichtet, habe D4vd jedes einzelne Bild lange fixiert und besonders aufmerksam auf die Aufnahme von Celestes rechter Hand mit einer Tätowierung geschaut – ansonsten soll er die bedrückenden Fotos nahezu regungslos zur Kenntnis genommen haben. David Burke, wie D4vd mit bürgerlichem Namen heißt, wird Mord, fortgesetzter sexueller Missbrauch eines Kindes unter 14 Jahren sowie die widerrechtliche Verstümmelung menschlicher Überreste vorgeworfen.
Ein Ermittler des Los Angeles Police Department sagte vor Gericht aus, dass er im September 2025 zu einem Abschlepphof in Hollywood gerufen worden sei, nachdem die Überreste der 14-Jährigen im vorderen Kofferraum des Autos entdeckt worden waren. Gezeigt wurden dem Gericht laut People unter anderem Bilder eines teilweise geöffneten Leichensacks, eines Müllsacks und weiterer Aufnahmen vom Fundort. David soll die Schülerin am 23. April 2025 getötet, ihre Leiche anschließend mit Werkzeugen und Zubehör zerstückelt und in verschiedene Behältnisse verpackt haben. Die Staatsanwaltschaft führt an, der Musiker habe dafür unter anderem online bei Amazon und im Baumarkt bei Home Depot eine Schaufel, zwei Kettensägen, eine Leichentasche, robuste Wäschesäcke und ein aufblasbares Planschbecken besorgt, um Blutspuren in seiner Garage zu vermeiden.
Im Zentrum des Falls steht die Beziehung zwischen D4vd und Celeste, die nach Darstellung der Staatsanwaltschaft bereits begonnen haben soll, als das Mädchen noch sehr jung war. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass es kurz vor ihrem Tod zu einem heftigen Streit zwischen den beiden gekommen sein soll. Dabei soll es um Eifersucht, andere Frauen und belastendes Material über ihre Beziehung gegangen sein. Die Ermittler werfen dem Musiker vor, Celeste nach der Auseinandersetzung getötet zu haben. Sollte er verurteilt werden, droht ihm nach Angaben der Anklage lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung oder die Todesstrafe. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit noch, ob sie letztere tatsächlich beantragt.







