Nach Mordanklage: Social-Media-Plattformen sperren D4vd
Nachdem der Sänger D4vd (21), bürgerlich David Burke, wegen des Mordes an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez angeklagt wurde, ziehen die großen Social-Media-Plattformen nun drastische Konsequenzen. Wenige Wochen nach den schweren Vorwürfen ist der TikTok-Account des 21-Jährigen offenbar komplett gesperrt worden – wer das einst von ihm gepflegte Profil aufruft, landet laut TMZ im Leeren. Obwohl sich TikTok noch nicht offiziell geäußert hat, liegt die Vermutung nahe, dass die strengen Richtlinien gegen Gewalt und drastische Inhalte zur Sperrung des Musikers geführt haben.
Doch nicht nur TikTok zieht die Reißleine: Auch YouTube hat D4vds Musik bereits demonetarisiert, da sein "Verhalten außerhalb der Plattform" der Community schade. Hinter den Kulissen bröckelte die Karriere des Künstlers ohnehin schon länger, denn sein Label soll ihn bereits im vergangenen Jahr stillschweigend fallen gelassen haben. Ende April folgte schließlich die offizielle Anklage wegen Mordes ersten Grades, sexuellen Missbrauchs und Verstümmelung menschlicher Überreste – schwere Vorwürfe, in denen D4vd auf "nicht schuldig" plädiert.
Während der Sänger ohne Kaution in Los Angeles in Haft sitzt und auf seinen Prozess wartet, sorgt sein Bruder Caleb Burke für Schlagzeilen in der Musikwelt. Unter dem Namen Cara Kova veröffentlichte er jüngst neue Songs auf Spotify und Apple Music, während er im Zuge der Ermittlungen gegen seinen Bruder eine Aussage vor der Großjury vermeiden konnte. Für D4vd hingegen wird die Luft immer dünner, da ihm im Zusammenhang mit dem grausamen Tod der 14-jährigen Celeste schwerste Verbrechen zur Last gelegt werden.




