Aufgedrängt: Schnitt Spanien Trump etwa aus Siegerfoto raus?
Beim WM-Finale in New York versuchte US-Präsident Donald Trump (80) erneut, sich in den Mittelpunkt zu drängen – diesmal bei der Siegerehrung der spanischen Nationalmannschaft. Nachdem Spanien Argentinien im Finale besiegt hatte, blieb der 80-Jährige auf der Bühne stehen, als die Spanier den WM-Pokal in die Höhe reckten. Offensichtlich wollte er auf dem Siegerfoto verewigt werden. Doch auf den offiziellen Bildern – weder beim Weltfußballverband FIFA noch beim spanischen Verband oder den Spielern selbst – ist von Trump keine Spur zu sehen.
Wie das Portal ran berichtet, steckt dahinter keine nachträgliche Bildbearbeitung. Vielmehr nutzten die Fotografen einen ganz bestimmten Moment: Als FIFA-Präsident Gianni Infantino den Regierungschef von der Bühne zog, drückten sie auf den Auslöser. Da Trump zu diesem Zeitpunkt bereits am Bühnenrand stand, fiel er beim Zuschnitt der Bilder schlicht aus dem Bildausschnitt heraus. Viele der entstandenen Fotos sind entsprechend nicht zentriert geschnitten – so ist der umstrittene Politiker auf keinem davon zu sehen.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Trump bei einem Sportereignis auf diese Weise in Szene zu setzen versuchte. Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Sommer hatte er sich auf das Siegerfoto des FC Chelsea gedrängt – damals wirkten die Spieler sichtlich irritiert über das Verhalten des Präsidenten. Beim diesjährigen WM-Finale stand Trump nicht nur hinter den Kulissen im Mittelpunkt. Er betrat auch das Spielfeld nach dem Abpfiff – und wurde dabei von der Menge lautstark ausgebuht.











