Rückschlag für Cher im Millionenstreit mit Mary Bono
Cher (80) hat im laufenden Rechtsstreit mit Mary Bono eine Niederlage kassiert, wie TMZ berichtet. Die Sängerin hatte beantragt, dass Mary – die Witwe von Chers Ex-Mann Sonny Bono (†62) – ihre Anwaltskosten in Höhe von mehr als einer Million Dollar – gut 874.000 Euro – übernimmt. Ein Richter wies diesen Antrag nun jedoch ab. Die Begründung: Das Urheberrecht, auf das Cher sich zur Erstattung der Anwaltskosten berief, sei in diesem Fall nicht anwendbar, da es im Kern des Streits um eine alte Scheidungsvereinbarung gehe und nicht um Urheberrechtsfragen.
Dabei hatte Cher in diesem Rechtsstreit zuletzt noch einen Erfolg verbucht. Ein kalifornischer Richter hatte ihr im Mai 2024 mehr als 365.000 Euro an ausstehenden Tantiemen zugesprochen. Ausgangspunkt des Konflikts war Chers Klage gegen Mary, in der sie über 850.000 Euro an Tantiemen aus gemeinsamen Songs mit Sonny forderte – darunter Klassiker wie "I Got You Babe" und "The Beat Goes On". Cher berief sich dabei auf ihren Scheidungsvertrag von 1978, der ihr eine hälftige Beteiligung an den Einnahmen zusichert. Mary soll laut Cher versucht haben, diese Rechte mithilfe von Urheberrechtsgesetzen auszuhebeln.
Cher und Sonny hatten jahrelang als Duo zusammengearbeitet – sowohl musikalisch als auch im Fernsehen, etwa in ihrer gemeinsamen Show "The Sonny & Cher Comedy Hour". Ihr erstes, inoffizielles Hochzeitsritual feierten sie bereits 1964, bevor sie 1969 offiziell heirateten. 1975 ließen sie sich scheiden, und zwei Jahre später beendeten sie auch ihre berufliche Zusammenarbeit. Sonny heiratete Mary im Jahr 1986. Die Ehe hielt bis zu seinem Tod: Er kam am 5. Januar 1998 bei einem Skiunfall ums Leben.








