CSD-Bühne: Sarah Connor singt gratis am Brandenburger Tor
Beim diesjährigen Christopher Street Day in Berlin sorgen gleich zwei Musikerinnen für Stimmung am Brandenburger Tor. Sängerin Sarah Connor (46) tritt bei der Abschlusskundgebung am Samstag auf der Hauptbühne auf – und das ganz ohne Gage. Die Veranstalter des CSD-Vereins bedankten sich ausdrücklich für ihre Unterstützung. Sarah selbst zeigt sich begeistert: Sie erklärte laut einer Mitteilung der Veranstalter, dass die queere Community sie immer unterstützt habe und sie sich riesig freue, dass es nun endlich klappe – nachdem es in den letzten Jahren nie mit ihrem Tourplan vereinbar gewesen sei. Bereits am Freitagabend eröffnete die Berliner Rapperin Ikkimel (29) mit einem kurzen Set den sogenannten Demokratieabend – ebenfalls am Brandenburger Tor.
Ikkimel, bürgerlich Melina Strauß, gilt als fester Bestandteil der queeren Szene Deutschlands. Die Veranstalter würdigten sie in einer Mitteilung: Sie werde gefeiert, weil sie offen über queere Themen rappe, Tabus breche und toxische Männlichkeitsbilder kritisiere. Zuletzt sorgte die Rapperin mit einem Auftritt im ZDF-Morgenmagazin für Schlagzeilen. Die CSD-Parade selbst wird am Samstag ab mittags mit 83 Wagen und mehreren Hunderttausend Menschen durch Berlin ziehen. Das diesjährige Motto lautet "Haltung ist hot" – im Vordergrund stehen dabei nicht nur das Feiern, sondern auch eine politische Botschaft für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Sarah Connor ist schon länger als Unterstützerin der queeren Community bekannt. Bereits vor einem Jahr hatte sie sich öffentlich dazu geäußert und gesagt: "Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht. Ich höre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie über ihre Vorstellungen von Beziehungen erzählen." Die Sängerin, die vier Kinder hat, ist seit Jahrzehnten eine der bekanntesten Popstimmen Deutschlands.














