Darum kehrt Chris Evans ausgerechnet jetzt zu Marvel zurück

Darum kehrt Chris Evans ausgerechnet jetzt zu Marvel zurück

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 2 min
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Chris Evans (45) kehrt ins Marvel-Universum zurück – und verrät nun, warum ihn ausgerechnet Avengers: Doomsday zu seinem Comeback als Steve Rogers bewegt hat. Auf der San Diego Comic-Con 2026 in Kalifornien sprach der Schauspieler am Samstag über seine Rückkehr ins MCU. Im Gespräch mit Entertainment Weekly erklärte er, dass er jahrelang zahlreiche Angebote ausgeschlagen habe. Marvel-Chef Kevin Feige (53) und sein Team hätten ihn immer wieder mit neuen Ideen überzeugen wollen. Erst das Zusammenspiel aus dem neuen Avengers-Film, Regisseur Joe Russo (55) und der Aussicht auf ein Wiedersehen mit Robert Downey Jr. habe ihn schließlich umgestimmt. "Avengers: Doomsday" startet am 18. Dezember in den Kinos und bringt Chris nach "Avengers: Endgame" erstmals wieder als Captain America auf die große Leinwand zurück.

Wie Chris auf dem Panel erzählte, erhielt er bereits kurz nach den Dreharbeiten zu "Endgame" ein erstes konkretes Angebot. Kevin Feige und Marvel-Produzent Lou D'Esposito hätten ihn damals zu einem Dinner eingeladen, um ihm Filmideen rund um Steves Identität als Nomad vorzustellen. "Sie zeigten mir eine Idee, und das war eine großartige Idee, aber es fühlte sich einfach nicht richtig an", sagte er gegenüber Entertainment Weekly. In den darauffolgenden acht Jahren habe er "mindestens ein Dutzend" weiterer Pitches gehört – ohne dass ihn einer davon überzeugen konnte. Das änderte sich erst, als sein Team ihm mitteilte, dass Robert Downey Jr. (61) offenbar erneut mit Marvel verhandle. Kurz darauf präsentierte Joe Russo ihm die Idee zu "Doomsday", von der Robert bereits begeistert gewesen sei. Für Chris stand in diesem Moment fest: "Das ist es."

Trotz seines Comebacks betont Chris, dass er Steve Rogers nicht für jedes Projekt zurückbringen würde. "Es ist eher ein 'Sag niemals nie', aber ich würde nicht einfach für jedes beliebige Projekt zurückkehren", erklärte er. Ihm sei wichtig, dass die Geschichte der Figur stimmig sei und ihrem Stellenwert im Marvel-Universum gerecht werde. Nach "Endgame" hatte sich der 45-Jährige bewusst etwas aus Hollywood zurückgezogen, sich kleineren Filmprojekten gewidmet und mehr Zeit mit Familie und Freunden verbracht. In "Avengers: Doomsday" trifft er nun nicht nur auf Robert Downey Jr., der diesmal den Bösewicht Victor Von Doom spielt, sondern auch auf zurückkehrende X-Men-Stars wie Rebecca Romijn (53), Ian McKellen (87) und Patrick Stewart (86). Für Chris sei dieses Wiedersehen vieler alter Weggefährten letztlich der entscheidende Grund gewesen, noch einmal in die Rolle von Captain America zu schlüpfen.

Chris Evans und Chris Hemsworth als Steve Rogers/Captain America und Thor in "Avengers: Doomsday"
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Chris Evans und Chris Hemsworth als Steve Rogers/Captain America und Thor in "Avengers: Doomsday"
Robert Downey Jr. und Chris Evans, April 2026
Getty Images
Robert Downey Jr. und Chris Evans, April 2026
Stars und Macher von Marvel Studios mit Kevin Feige beim Panel auf der San Diego Comic-Con 2026
Getty Images
Stars und Macher von Marvel Studios mit Kevin Feige beim Panel auf der San Diego Comic-Con 2026
Findet ihr, Chris Evans hat mit seiner Rückkehr als Captain America die richtige Entscheidung getroffen?