Justin Baldoni will Blakes Millionenforderung stoppen
Im Rechtsstreit rund um den Film It Ends With Us gibt es eine neue Eskalationsstufe: Justin Baldoni (42) hat am Montag bei einem Bundesgericht beantragt, die Anwaltskostenerstattung an Blake Lively (38) entweder vollständig abzulehnen oder erheblich zu kürzen. Blake hatte mehr als acht Millionen Dollar (rund sieben Millionen Euro) gefordert – genauer gesagt rund 7,5 Millionen Dollar (etwa 6,5 Millionen Euro) an Anwaltshonoraren sowie über 500.000 Dollar (etwa 472.000 Euro) an Verfahrenskosten. Diese Summe sei laut Justins Einreichung, aus der sowohl TMZ als auch das Magazin People zitierten, "alles andere als ein typischer Gebührenantrag" und schlicht überhöht.
Konkret wirft Justins Team Blake vor, die Anwaltskosten deutlich zu hoch angesetzt zu haben. Nach Angaben seiner Anwälte waren an dem Verfahren 82 Juristen beteiligt, die zusammen mehr als 7.000 Arbeitsstunden abgerechnet haben sollen – ein Umfang, der ihrer Ansicht nach weit über das übliche Maß hinausgeht. Zum Vergleich verweisen sie auf die New York Times, die im selben Verfahren für ihre erfolgreiche Verteidigung deutlich geringere Anwaltskosten geltend gemacht hatte. Hilfsweise fordert Justin deshalb, die Summe zumindest auf einen sechsstelligen Betrag zu senken. Blakes Umfeld hält dagegen und erklärte gegenüber TMZ, das zugrunde liegende Gesetz decke die Kosten für die gesamte erfolgreiche Verteidigung des Verfahrens ab – und nicht nur für einzelne Klagepunkte.
Der jahrelange Streit zwischen den beiden Schauspielern hatte seinen Ursprung in der Produktion und Vermarktung von "It Ends With Us". Blake hatte Justin im Dezember 2024 verklagt, er zog daraufhin mit einer 400-Millionen-Dollar-Verleumdungsklage nach – auch gegen Blakes Ehemann Ryan Reynolds (49). Diese Gegenklage wurde im Juni 2025 abgewiesen. Den verbliebenen Teil des Rechtsstreits legten die Parteien im Mai 2026 außergerichtlich bei. Offen geblieben ist seither allein die Frage der Kostenübernahme. Zuletzt meldete sich Justin gemeinsam mit seiner Frau Emily Baldoni in einem Instagram-Video zu Wort. Darin sagte er: "Was ich sagen kann, ist, dass so viele schmerzhafte Dinge in den letzten Jahren in die Welt gesetzt wurden. Das hat so viel Lärm erzeugt, und wir wollten diesen Lärm nicht vergrößern."









