Matthew Broderick entzaubert Ferris Bueller komplett
Matthew Broderick (64) blickt auf eine seiner bekanntesten Rollen zurück und hat eine ziemlich nüchterne Idee davon, wo Ferris Bueller heute gelandet wäre. Im Gespräch mit The Guardian sprach der Schauspieler, der erst kürzlich seinen 29. Hochzeitstag mit Sarah Jessica Parker (61) feierte, jetzt über den Kultfilm "Ferris macht blau" aus dem Jahr 1986. Gemeinsam mit seinem damaligen Co-Star Alan Ruck, der im Film Ferris' besten Freund Cameron spielte, sinnierte Matthew über das Leben der beiden Figuren. Seine Einschätzung: Ferris wäre heute vermutlich kein ewiger Rebell mehr, sondern eher ein ganz normaler Mann mit Bürojob.
Weiterhin spekulierte Matthew im Interview, Ferris sei zwar "ziemlich charmant und kreativ", am Ende aber "wahrscheinlich zu seinem Vater geworden". Dazu sagte er auch: "Das passiert den meisten von uns." Für eine Fortsetzung des Filmhits sah Matthew schon lange keine echte Möglichkeit mehr. Solange Regisseur und Autor John Hughes (†59) noch lebte, habe er immer wieder gedacht: "Vielleicht machen wir es noch mal?" Doch daraus wurde nichts. Nach Johns Tod im Jahr 2009 sei die Idee endgültig erledigt gewesen. Schon früher hatte Matthew gegenüber Vanity Fair erzählt, dass es Überlegungen zu einem Sequel gegeben habe, in dem Ferris im College oder im ersten Job zu sehen gewesen wäre. Einen wirklich überzeugenden Ansatz habe es dafür aber nie gegeben.
Auch Alan machte sich Gedanken über seine Figur Cameron und sprach dabei deutlich scherzhafter über dessen mögliches Schicksal. Gegenüber The Guardian sagte er: "Ich erzähle gern den Witz, dass Camerons Vater nach Hause kam und ihn aus dem Fenster geworfen hat." Danach ergänzte er, dass die Dinge für Cameron vielleicht doch gut ausgegangen seien und er heute womöglich als Anwalt in Chicago arbeite. Für Matthew und Alan geht es derweil tatsächlich wieder gemeinsam vor die Kamera: Die beiden stehen für den Film "The Best Is Yet to Come" erneut zusammen vor der Kamera. Alan erzählte dazu im März dem Magazin People, die erneute Zusammenarbeit mit Broderick habe sich angefühlt, "als hätten wir nie aufgehört". Es sei ihm nicht so vorgekommen, als wären 40 Jahre vergangen. "Es war einfach", fügte er hinzu. Der gemeinsame Dreh knüpft damit an eine Verbindung an, die seit "Ferris macht blau" bis heute nachwirkt.










