

Megyn Kelly erlebt bei Jimmy Kimmel eine große Kehrtwende
Megyn Kelly (55) gehörte eigentlich immer zu Jimmy Kimmels (58) größten Kritikern. Dass sie in ihrem Podcast "The Megyn Kelly Show" jetzt wohlwollende Worte für den Latenight-Moderator findet, dürfte dementsprechend überraschend kommen. Zu Gast hat sie Adam Carolla – der Radio-Host ist ein enger Freund von Jimmy. Gemeinsam erinnern die beiden sich an Adams Walk-of-Fame-Zeremonie, bei der sein Freund eine liebevolle Rede hielt. Als der Preisträger selbst ein paar Worte des Dankes an Jimmy richtete, habe er etwas in Megyn ausgelöst. "Du hast etwas getan, als du diesen Stern bekommen hast, das mich dazu gebracht hat, etwas zu tun, was ich mir geschworen hatte, niemals zu tun. Nämlich eine Schwäche für Jimmy Kimmel zu entwickeln", erzählt die Moderatorin.
Megyns Kritik an Jimmy richtete sich vor allem gegen dessen politische Ansichten. Sie betonte wiederholt, er baue progressive Politik in seine Show ein, was sie nicht befürworte. Doch die Freundschaft von Adam und Jimmy, die politisch auch nicht immer einer Meinung sind, habe sie dann doch berührt. "Ich schätze eure Freundschaft sehr. Sie erinnert uns daran, dass unsere parteipolitischen Neigungen uns in unseren persönlichen Beziehungen nicht trennen müssen", meint die 55-Jährige. Sie bewundere es, dass Jimmy trotz aller Unterschiede zu der Walk-of-Fame-Zeremonie kam und sich hinter seinen Freund stellte.
Jimmy nutzte seine Sendung in der Vergangenheit immer wieder als Plattform, um sich politisch zu äußern – wenn auch mit einem Augenzwinkern. Wie viele seiner Kollegen zögerte er nicht, den amtierenden Präsidenten Donald Trump (79) aufs Korn zu nehmen. Im Januar nahm der 58-Jährige bei den Critics' Choice Awards einen Preis für die beste Talkshow entgegen. In seiner Rede dankte er Donald mit sehr viel Ironie. "Und vor allem danke ich unserem Präsidenten, Donald Jennifer Trump, ohne den wir heute Abend leer ausgegangen wären. Vielen Dank, Herr Präsident, für all die lächerlichen Dinge, die Sie jeden Tag tun", betonte Jimmy, bevor er seinen Dank an seine Unterstützer richtete und erklärte, man dürfe Meinungsfreiheit nicht als selbstverständlich nehmen.





