James Bond: Dieser Stunt benötigte 31.000 Liter Cola
Wenn James Bond in Aktion tritt, muss die Action stimmen – das gilt besonders für einen Abschied. Daniel Craigs (58) letzter Auftritt als 007 in "Keine Zeit zu sterben" hält viele spektakuläre Momente bereit, doch einer sticht besonders heraus: ein halsbrecherischer Motorradstunt in der süditalienischen Stadt Matera. Stuntman Paul Edwards raste dabei laut moviepilot mit fast 100 km/h auf eine 7,6 Meter hohe Rampe zu, die vor einer massiven Mauer aufgebaut worden war. Was das Ganze so besonders macht: Für das sichere Gelingen des Sprungs wurden zuvor satte 31.000 Liter Cola auf den historischen Pflastersteinen der Stadt verteilt.
Die ungewöhnliche Zutat war kein Zufall, sondern eine durchdachte Entscheidung von Stuntkoordinator Lee Morrison. Die klebrige Flüssigkeit sorgte dafür, dass das Motorrad beim Anfahren nicht wegrutschen konnte. Wie Morrison gegenüber Total Film erklärte, ließ er sich die Aktion einiges kosten: "Ich habe fast 60.000 Euro ausgegeben, um Coca-Cola in Matera zu versprühen." Immerhin gab es dabei einen unerwarteten Bonus – nachdem die Cola wieder abgewaschen wurde, sollen die Pflastersteine gestrahlt haben wie nie zuvor.
Im fertigen Film ist der aufwendige Stunt zwar nur für wenige Sekunden zu sehen, seine Wirkung auf die Zuschauer war jedoch enorm. Das Budget für solche Produktionskniffe war ohnehin üppig bemessen: "Keine Zeit zu sterben" kostete insgesamt zwischen 260 Millionen Euro und spielte an den Kinokassen rund 672 Millionen US-Dollar ein. Für Daniel Craig war es der fünfte und letzte Auftritt als James Bond – eine Rolle, die er 2006 in "Casino Royale" zum ersten Mal übernahm.










