

Todesursache von Basketball-Legende Stacey King steht fest
Knapp zwei Monate nach dem Tod von Stacey King (†59) ist nun klar, woran der frühere Basketballstar der Chicago Bulls gestorben ist. Wie der Gerichtsmediziner von Cook County gegenüber Us Weekly bestätigte, erlag der Sportler am 7. Juni 2026 einer hypertensiven Herz-Kreislauf-Erkrankung. Diese entsteht als Folge von langjährigem Bluthochdruck. Im Fall des dreifachen NBA-Champions habe zudem Adipositas als begünstigender Faktor eine Rolle gespielt. Gefunden worden war sein Leichnam in seinem Haus in River Forest im US-Bundesstaat Illinois. Die Behörde stufte den Tod als natürlich ein. Unmittelbar nach der traurigen Nachricht war die Ursache zunächst noch offengeblieben.
Besonders emotional hatte Michael Jordan (63) auf den Verlust reagiert. Der Basketballstar stand Anfang der 1990er-Jahre gemeinsam mit Stacey für die Chicago Bulls auf dem Parkett. "Ich bin zutiefst traurig", erklärte er gegenüber ESPN Chicago. Und weiter: "Wir haben als Teamkollegen einige besondere Jahre miteinander verbracht, und er war Teil einer Gruppe, die eine Ära des Basketballs der Chicago Bulls mitgeprägt hat." Sein Mitgefühl richtete Michael auch an das persönliche Umfeld seines früheren Mitspielers. "Meine Gedanken sind bei Staceys Familie, seinen Freunden und allen Menschen, deren Leben er berührt hat", betonte er. Die beiden Profis gehörten jener Bulls-Mannschaft an, die von 1991 bis 1993 dreimal in Folge die NBA-Meisterschaft holte.
Insgesamt absolvierte Stacey acht Spielzeiten in der NBA, die ersten fünf davon im Trikot der Chicago Bulls. An der Seite von Michael und Scottie Pippen (60) feierte er die drei Meistertitel, die ihn besonders bekannt machten. Nach seinem Karriereende 1997 arbeitete er zunächst als Trainer, ehe er 2006 zum Übertragungsteam der Bulls wechselte. In seinen 20 Jahren am Mikrofon entwickelte sich der Kommentator zum Fanliebling und blieb dem Verein, der Stadt Chicago sowie den Anhängern auch lange nach seiner aktiven Laufbahn eng verbunden. Bulls-Präsident und CEO Michael Reinsdorf hob nach dem Tod des Sportlers dessen Nähe zu den Menschen hervor. "Ob bei einer Übertragung, in einem Gespräch oder bei einem Foto mit einem Fan – Stacey gab den Menschen das Gefühl, gesehen und wertgeschätzt zu werden", hieß es in einer Stellungnahme der Chicago Bulls.






