So schnell kann man abrutschen. Rip Torn (78), der Star aus „Men in Black“, wurde von der Polizei festgenommen. Der Grund: Der Schauspieler ist doch tatsächlich bewaffnet in eine Bankfiliale eingebrochen.

Völlig betrunken und geistesabwesend soll Torn mit einer geladenen Waffe auf dem Boden der Filiale „Lichtfield Bankcorp“ gelegen haben, als die Polizei den Hollywood-Star vorfand. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag um 21.40 Uhr Ortszeit im US-Bundesstaat Conneticut. Wollte Rip Torn, der im Blockbuster „Men in Black“ neben Will Smith (41) den Agenten Z spielte, wirklich Geld stehlen? Der Präsident der Bank, Mark E. Macomber, glaubt nicht an eine böswillige Handlung. Gegenüber TMZ sagte er: „Ich denke nicht, dass er etwas stehlen oder jemanden verletzen wollte. Die Polizei sagte, er dachte, es handle sich um sein eigenes Haus. Er hat ein Alkoholproblem und braucht dringend Hilfe.“

Tatsächlich fiel Torn in der Vergangenheit schon mehrfach wegen Alkoholmissbrauchs auf. 2008 und 2004 fuhr er betrunken auf dem Pannenstreifen und wurde von den Polizeibeamten angehalten. Diese nahmen den Schauspieler diesmal fest. Allerdings kam er gegen eine Kaution von 100.000 Dollar wieder frei. Die Liste seiner Anklagen ist nun unendlich lang. Vor dem Haftrichter muss sich der 78-Jährige nun wegen bewaffneten Einbruchs, unerlaubten Waffenbesitzes, Waffenbesitzes unter Alkoholeinfluss und Hausfriedensbruchs verantworten.

Na hoffentlich wird er nach dieser Aktion endlich schlauer und lässt sich therapeutisch behandeln.

Rip Torn bei der Emmy-Verleihung 1996
Getty Images
Rip Torn bei der Emmy-Verleihung 1996
Rip Torn, Schauspieler
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Rip Torn, Schauspieler


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