Heute musste sich der Rapper Bushido (31) wegen mehrfacher Beleidigung vor dem Berliner Gericht verantworten. Dabei gab er zu, Teilnehmer einer Homosexuellen-Demonstration Ende Juni 2009 beleidigt zu haben.

Doch ganz ohne Schuldabweisung ging es dann doch nicht. Er gab an, dass er vorher ebenfalls von den Demonstranten beleidigt wurde, und benutzte deshalb einige "Ausdrücke". Unter anderem wurde er durch beleidigende Lautsprecherdurchsagen aufgehetzt und angeblich mit Getränken beworfen.

Nach eigenen Angaben saß der Musiker mit Kollegen in einem Lokal, als die Demonstration "Transgenialer CSD" an ihnen vorbei marschierte. Dort kam es dann zu den verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien.

Der Rapper ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. In der Vergangenheit kam es des Öfteren zu Vorwürfen, die ihm einen Strafbefehl einhandelten.

Erst wenige Wochen vor diesem Vorfall hatte er zwei Polizisten während einer allgemeinen Verkehrskontrolle beleidigt und diese als "Hampelmann" und "Affe" bezeichnet.

Zum Prozess wurden auch einige Zeugen geladen. Wenn Bushido Pech hat, dann droht ihm eine Strafe von bis zu 18.000 Euro.

Bushido und Anna-Maria Ferchichi in Berlin im März 2012
Getty Images
Bushido und Anna-Maria Ferchichi in Berlin im März 2012
Karel Gott und Bushido
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Karel Gott und Bushido
Bushido im Februar 2014 vor Gericht
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Bushido im Februar 2014 vor Gericht


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