Es ist immer noch unklar, ob Samuel Koch (23) gelähmt bleiben wird. Experten rechnen nach dem schweren Wetten, dass...?-Unfall mit dem Schlimmsten. Nachdem Samuel am Sonntag plötzlich Lähmungserscheinungen hatte, musste er notoperiert werden und wurde anschließend ins künstliche Koma versetzt. Die Ärzte wollen ihn jetzt Stück für Stück ins Leben zurückholen. Dann wird sich zeigen, ob er bleibende Schäden zurückbehalten wird.

„Das künstliche Koma wird jetzt allmählich zurückgefahren. Das wird zwei bis drei Tage dauern“, so die Sprecherin der Düsseldorfer Uniklinik, Susanne Dopheide. Erst danach könne die „neurologische Situation“ beurteilt werden. Soll heißen: Es wird sich zeigen, ob bei Samuel weitere Lähmungserscheinungen auftreten und ob die beschädigten Blutgefäße die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt haben.

Denn der 23-Jährige hat eine komplexe Verletzung an der Halswirbelsäule. Prof. Benedikt Pannen von der Uniklinik erläutert dazu: „Es sind knöcherne Verletzungen der Halswirbelsäule aufgetreten auf mehreren Höhen. Das Rückenmark hat eine Prellung erlitten, und es sind auch Gefäße in Mitleidenschaft gezogen worden, die das Gehirn versorgen."

Neurotherapeut Udo Froneberg sieht eine 50 zu 50 Chance für Samuel, wie er im Interview mit RTL erklärt. Eine Lähmung könnte seiner Meinung nach folgendermaßen aussehen: „Verlust einer Hand- oder einer Armfunktion oder ganze Körperfunktionen, bis zu Teilstörungen der Organe sogar.“ Die nächsten Tage entscheiden also über das Schicksal des jungen Turners.

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