Ganze acht Monate musste Lil Wayne (28) letztes Jahr im Gefängnis verbringen. Wegen illegalem Waffenbesitz wurde der US-Rapper damals verurteilt, jetzt erzählte er im Interview mit dem Rolling Stone Magazine ein paar Knast-Geschichtchen.

Sein Alltag hinter Gittern sah nämlich alles andere als spaßig aus. Lil Wayne wurde sogar von seinen Mit-Insassen fies gemobbt. So wurde er nach einiger Zeit einfach beim UNO-Spielen übergangen und nicht mehr eingeladen. Nachdem er in den vorigen Spielrunden seine Knast-Brüder ordentlich abgezockt hatte, hatten die wohl keine Lust mehr ständig gegen ihn zu verlieren und ignorierten ihn: „Sie waren so von wegen 'Oh, wir dachten du schläfst'...als ob man nicht in die Zelle gucken und mich sehen könnte! Wir hatten ja keine Türen!“

Doch gab es auch richtig harte Zeiten. Lil Wayne musste den letzten Monat in Isolationshaft verbringen, weil er mit einem iPod-Ladegerät in seiner Zelle erwischt worden war. „Die Einzelhaft war wirklich das Schlimmste. Kein Fernsehen. Kein Radio. Keine Gesellschaft. Im Grunde bist du da 23 Stunden am Tag drin.“ Der einzige Lichtblick kam aus einem kleinen Fenster, durch das er den ganzen Tag vorbeifahrende Autos beobachtete.

Doch Lil Wayne nutzte die Zeit im Knast auch, um sich ein wenig weiterzubilden. So las er neben einigen Musiker-Biografien sogar zum allerersten Mal in seinem Leben die Bibel. Und offensichtlich war er schwer beeindruckt. „Ich hab die Bibel zum ersten Mal gelesen. Es war echt tiefgründig! Ich mochte vor allem die Charaktere die einen krassen Wandel durchgemacht haben. Sowas wie: am Anfang hat er Jesus gedisst und später endet er als Heiliger. Das war echt cool!“

Lil Wayne, amerikanischer Rapper
Getty Images
Lil Wayne, amerikanischer Rapper
Selena Gomez und Justin Bieber 2012 in Hollywood
Getty Images
Selena Gomez und Justin Bieber 2012 in Hollywood
Lil Wayne in Los Angeles
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Lil Wayne in Los Angeles


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