Gestern startete Christian Rach (53) die große Nachkontrolle: Nach einem Jahr wollte er sehen, was aus den Restaurants geworden ist, denen er mit neuen Konzepten wieder auf die Beine geholfen hat. Deshalb reiste er quer durch Deutschland. Seine erste Station war die „Alte Schiffsgalerie“ in Kappeln an der Ostsee. Dort war das Essen eine Katastrophe, weil die ungelernte Mutter in der Küche stand, während ihr Sohn, der gelernte Koch Markus, im Service tätig war. Diesen Umstand änderte Rach sofort und das ist tatsächlich bis heute so geblieben: Das Konzept ist aufgegangen und die Mission Restaurantrettung gelungen.

Den nächsten Halt machte Rach in der „Inselperle“ im Allgäu. In dem Restauranthotel waren chaotische Abläufe und schlechtes Essen an der Tagesordnung. Zudem hing auch noch der Haussegen schief. Als Christian Rach nun nach dem Rechten sah, musste er erfahren, dass das Restaurant geschlossen hatte und sich erstmal nur noch auf den Hotelbetrieb konzentriert wurde. Rach hatte er ein paar Leserbriefe dabei, die sich nicht gerade wohlwollend über den Betrieb äußerten. Dennoch wurde beteuert, dass es ein tolles Jahr für die Inselperle war. Christian Rach fiel es jedoch etwas schwer, das zu glauben, drückt dem Familienbetrieb jedoch die Daumen.

Seine nächste Station führte ihn in den Ruhrpott zum orientalischen Restaurant „Maroush“. Dort hatte er den Brüdern Omirate unter die Arme gegriffen und versucht den Zauber von 1001 Nacht nach Recklinghausen zu holen. Auf diesen Besuch freute sich Rach besonders, denn schon damals wurde er als großer Bruder in den Familienbetrieb aufgenommen. „Die Leute lieben uns, alles richtig gemacht“, lautete das freudige Fazit der Brüder, als Rach zur Kontrolle kam. Es hat sich zum kulinarischen Highlight in Recklinghausen entwickelt. „Das Maroush“ ist wirklich spitze“, musste auch Rach zugeben.

Danach schaute der Restauranttester noch im „Kegelzentrum Augsburg“ vorbei. Bei seinem ersten Besuch wurde ihm hier ein Toastburger vorgesetzt, der so gar nicht nach Rachs Geschmack war. Ein Jahr später sieht die „Kegelburg“ top aus. Mit neuen Events und vielen Aktionen, wie die Kegelweltmeisterschaft, hat sich der Laden aus der Krise gewirtschaftet und auch die Leistungen der Küche gefielen dem Sternekoch schon viel besser. Auch hier kann er also einen Erfolg verbuchen.

Zum Schluss führte ihn sein Weg nach Lengerich ins „Hexenhäuschen“, das mit seinem „Hollo-Bollo Topf“ auf sich aufmerksam machte. Hier sorgte Rach dafür, dass aus der Skurrilität ein Kult wurde. „Hat sehr gut eingeschlagen, war ein richtiger Hype hier – es ist wirklich Kult geworden“, so Thomas Windmöller. Zum Dank für seine Hilfe bekam Rach, der Restauranttester dann auch noch ein Hollo-Bollo-T-Shirt. Es hat sich also auch für ihn gelohnt und Rach kann insgesamt sehr zufrieden mit seiner Restauranthilfe sein.

Christian Rach, 2016
Getty Images
Christian Rach, 2016


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