Vera Int-Veen (43) hatte mit so einem Wirbel sicherlich nicht gerechnet: In einer Folge ihrer RTL-Show „Mietprellern auf der Spur“ wird sie gezeigt, wie sie das Haus einer schwerbehinderten Witwe betritt, die im Chaos lebt. Kurz darauf wurden Anschuldigungen laut, dass Vera sich den Zutritt zum Haus erschummelt hätte und ohne Erlaubnis die arme Familie im Fernsehen bloßgestellte habe.

Dies blieb nicht ohne Folgen und so verteidigte erst RTL ihren Engel Vera und später nahm sie auch selber Stellung zu den Vorwürfen. So sei dem Zuständigen in dem Rohmaterial, das diese Anschuldigungen ausgelöst hatte, ein Schnittfehler unterlaufen, der zu falschen Schlussfolgerungen geführt habe. Die Tochter der Witwe habe mit ihr das Haus betreten und angeblich gab es auch einen Vertrag.

Ob das so ist, wird nun ein Gericht klären. Denn wie das Fachmagazin Werben & Verkaufen in ihrer morgigen Ausgabe berichten wird, hat die Niedersächsische Landesmedienanstalt ein Verfahren gegen das Format eingeleitet. Bei „Mietprellern auf der Spur“ soll ein „Anfangsverdacht auf die Verletzung rundfunkrechtlicher Bestimmungen“ vorliegen. Ziemlich schwere Vorwürfe. „So einen Fall hatten wir noch nicht“, entgegnete die NLM-Sprecherin und das, obwohl auch schon mal ein anderes RTL-Format, nämlich Die Super Nanny, ebenfalls angeklagt wurde, weil eine Mutter ihre Kinder schlug und das RTL-Team nicht eingriff. Das Verfahren gegen die „Mietpreller“ wird bald mit einer Anhörung beginnen.


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de