TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes (37) besticht immer wieder durch flippige Outfits, bunte Frisuren und vor allem durch ausgefallenen Haarschmuck. Der fiel auch heute im „Sea Life“ von Berlin auf - denn Enie trug einen Fisch auf dem Kopf. Natürlich keinen echten, denn sie ist eine wirkliche Fisch- und Aquarien-Liebhaberin. Davon erzählte sie auch Promiflash im Interview rund um ihr neues Buch „Enies Aquariengeschichten“.

Enie van de MeiklokjesPromiflash
Enie van de Meiklokjes

Aquarien und Fische – ist das nicht eher öde? Das bekommt Enie öfter mal zu hören, macht sich aber nichts daraus. Die Unterwasser-Landschaften und ihre Bewohner sind ihre Leidenschaft, auch wenn sie weiß, dass es sich nicht jeder spannend vorstellt: „Die erste Reaktion ist ja eigentlich immer: 'Oh, wie langweilig!' Aber seit ein paar Jahren hat sich das ein bisschen geändert. Mittlerweile ist das ganze Naturthema – Natur retten und Natur nach Hause – ja ganz groß. Viele merken, dass es total schöne Fische und schöne Pflanzen gibt. Ich kenne zum Beispiel zwei Leute, die Aquarien praktisch ohne Fische haben. Die machen dann 'Landscaping', Pflanzenlandschaften dekoriert mit Moos und so.“

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In ihrem neuen Buch „Enies Aquariengeschichten“, das ab Oktober im Tetra Verlag erhältlich ist, erzählt sie von ihren Erfahrungen, die sie mit ihren Lieblingen im Glasbehältnis gemacht hat – und die sind alles andere als öde. Da gibt es zum Beispiel den wunderschönen Kampffisch Fredd, auf den Enie total stolz war, der sich dann aber als „Weichei“ entpuppte, wie sie bei ihrer Lesung im „Sea Life“ erzählte. In ihrem typischen Plauderton las sie davon, wie sie Fredd ein Weibchen aus Asien importiert hatte, der aber viel mehr an einer „Luftratte“ vor dem Fenster interessiert war als an seinem „Thai-Girl“.

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Enie konnte das irgendwie aber auch verstehen: „Die Weibchen sind echt hässlich und einfach nur so kleine graue Fische. Die Männchen sehen dafür total prächtig aus. Je toller sie aussehen, desto teurer sind sie auch. Aber ich kann wirklich verstehen, wenn ein Kampffisch sagt: 'Das Weibchen will ich nicht!'“ Aber Fredd war nicht der einzige schuppige Sonderling, mit dem Enie ihre Erfahrungen sammelte. Sie hat zahlreiche Geschichten in ihrem neuen Buch gesammelt und gibt am Ende in ihrer „Fantastischen Fischfibel“ noch eine Übersicht über zahlreiche ungewöhnliche Arten und ihre Gedanken dazu.

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Es solle nicht wissenschaftlich sein, sondern mehr unterhaltsam. Aber die Fakten habe sie natürlich gewissenhaft recherchiert. Gewissenhaft müsse man auch bei der Pflege der Fische und der Aquarien sein, aber dafür wisse sie die Vorteile zu schätzen: „Ein Aquarium hat etwas Beruhigendes. Das Licht ist meistens schon an, wenn du nach Hause kommst. Ich selbst habe ein offenes Aquarium, das steht mitten im Raum und man kann von allen vier Seiten gucken. Das ist total schön, wenn man auf dem Sofa liegt und da einfach nur hereinschaut. Das beruhigt, da braucht man manchmal nicht mal nen Fernseher. Für mich gehört das einfach zur Wohnung dazu.“

Enie habe auch schon einmal versucht, darauf zu verzichten, dann aber gemerkt, dass das einfach nicht gehe: „Ich hatte mal ein halbes Jahr keins, weil mir meins mit Algen richtig explodiert war, aber da hat mir echt was gefehlt. Auch wenn es schon Arbeit macht, ich vermisse es, wenn es nicht da ist.“


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