Es ist eine wahre Geschichte über eine Frau, deren Status als Sexsymbol und Kultfigur auch fast 50 Jahre nach ihrem frühen Tod nicht an Wert verloren hat. Marilyn Monroe (†36) hat ihre tragische Geschichte selbst geschrieben und war nicht nur bekannt für Filme, wie „Manche mögen's heiß“ (1959) oder „Blondinen bevorzugt“ (1953). Zahlreiche Akt-Fotografien, der filmisch-inszenierte Höschenblitzer in „Das verflixte 7. Jahr“ (1955) und das im krankheitsbedingten Tabletten-Rausch gesäuselte Geburtstagsständchen für den damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy († 46), das tragischerweise ihren letzten öffentlichen Auftritt darstellen sollte, katapultierten sie auf die Titelseiten der Boulevardblätter. Der wahrscheinliche Suizid, durch eine Medikamenten-Vergiftung im Jahr 1962, ergab den finalen Medienaufruhr um die manisch-depressive Filmikone des 20. Jahrhunderts.

In „My Week With Marilyn“ widmet sich Regisseur und Produzent Simon Curtis (51) einer einzelnen Episode im Leben der Diva, die offenbar genügend Stoff für einen Spielfilm liefert. Er erzählt die Geschichte zu den Dreharbeiten des einzigen, von Marilyn Monroe selbst produzierten, Films „Der Prinz und die Tänzerin“. Für die Produktion im Jahr 1957 engagierten Monroe und Produktionspartner Milton Greene (†63) mit Sir Laurence Olivier († 82), einen Top-Star der Fünfzigerjahre und bewiesen damit viel Mut. Zwischen Olivier und Monroe soll es in dieser Zeit zu starken Spannungen gekommen sein.

Im inzwischen siebten Spielfilm über Norma Jeane Baker, wie Marilyn Monroe mit gebürtigem Namen hieß, hat Hollywood-Star Michelle Williams (31) die Rolle des Sexsymbols übernommen und stellt deren systematische Selbstzerstörung dar. Im Film entwickelt sich eine Romanze zwischen ihr und dem 23-jährigen Assistenten Sir Laurence Oliviers, Colin Clark (Eddie Redmayne,23), der sie trotz einer wunderbaren gemeinsamen Woche nicht vor ihrem Schicksal bewahren kann. Neben Michelle Williams präsentiert der Filmemacher weitere Stars, wie Hermine-Mimin Emma Watson (21) und James Bond-Star Judy Dench (76).

Kürzlich ist der erste Trailer zum Film erschienen, der ab dem 4. November in den amerikanischen Kinos zu bewundern ist. Hier habt ihr einen ersten Vorgeschmack dafür, wie Michelle Williams einer Legende neues Leben einhaucht.

Heath Ledger und Michelle Williams bei 78th Annual Academy Awards 2005
Frazer Harrison/Getty Images
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Mark Wahlberg, Michelle Williams und Ridley Scott auf der "Alles Geld der Welt"-Premiere
Kevin Winter / Getty Images
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Marilyn Monroe in den 50er-Jahren
Getty Images
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