War da eine höhere Macht am Werk? Ein schicksalhafter Charteinstieg ereignete sich diese Woche für Sido (30) und Bushido (33)! Die erste Single-Auskopplung „So mach ich es“ aus dem gemeinsamen Album „23“ platzierte sich passenderweise auf Platz 23 der deutschen Single-Charts, was bei Fans und Kritikern auf Verwunderung stößt. Sido selbst beruft sich diesbezüglich auf das Schicksal und twittert direkt: „So mach ich es" is auf 23 in die Charts eingestiegen!!! Ein Zeichen??“

Bereits das in Kiew gedrehte Video sorgte für Wirbel und dürfte sich entsprechend auf den Einstieg in die Charts ausgewirkt haben. Beinahe jedes Tabu-Thema und Gangster-Klischee wird darin bedient und unterstreicht mit seinen aufwendigen Special-Effects den speziellen Charakter des gesamten Projekts Der umstrittene Clip zeigt die beiden Herren verschwörerisch, skrupellos und vor allen Dingen nicht jugendfrei: Die Rapper präsentieren sich beim Banküberfall, vor explodierenden Schlitten und mit geladenen Waffen, in eindeutiger Interaktion mit nackten Frauen und zerfetzten Leibern. Zwei burkatragende Frauen unterstützen Bushido beim Angriff auf ein Geldinsitut, während Sido brüllend in Richtung der anrückenden Gesetzeshüter feuert. Dieser landet letztlich, umringt von vampirischen Damen, inmitten eines obskuren Geheimbund-Initiationsritus', der nicht nur wegen einer Spritze in seiner Armbeuge, blutig endet. Dabei heißt es im Refrain: „Ich wollt ein ganz Großer werden und mit Banknoten werfen, mein Leben genießen, Dicker, und dann an Drogen sterben, und so mach ich es. Die Welt ist nicht genug. Und so mach ich es.“ Bushido zerstückelt derweil seine Gegner im unbarmherzigen Kampf und im Finale über den Dächern der Großstadt erschießen sich die beiden ehemaligen Konkurrenten mit sauberen Kopfschüssen, um ihrem spektakulären Auftritt ein adäquates Ende zu bereiten. Da wird vermeintlicher Gangster-Rap visuell auf die Spitze getrieben, Bushido und Sido lassen sich nicht lumpen und präsentieren das Video zum ersten Song des gemeinsamen Albums im ganz großen Blockbuster-Style.

Dem Zuschauer bleibt es dabei selbst überlassen, den Song und das Video, wegen der übertriebenen inhaltlichen Härte, für eine überspitzte Persiflage oder eine derbe Maulschelle zu halten. Beides kann gleichermaßen als Ansage verstanden werden: Sido und Bushido sind zurück. Und das gemeinsam, komme, was da wolle. Bis dato halten sich die Medien mit der Veröffentlichung zurück. Auch auf Onlineplattformen, wie YouTube, ist das Video nur nach Bestätigung der Volljährigkeit zu sehen.

Sido und BushidoSony Music/ Murat Aslan
Sido und Bushido
Sido und BushidoSony Music/ Murat Aslan
Sido und Bushido
Sido und BushidoSony Music/ Murat Aslan
Sido und Bushido


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