Dass Pete Doherty (32) mal wieder Ärger mit dem Gesetz hat, ist ja erst mal nichts Ungewöhnliches. Schließlich macht er immer wieder Schlagzeilen wegen den verschiedensten Vergehen: Drogenbesitz, Diebstahl, Sachbeschädigung. Erst kürzlich kam er vorzeitig aus dem Knast und auch der Gitarren-Klau ging mehr als glimpflich für ihn aus. Doch nun scheint es zumindest der Berliner Justiz endgültig zu viel geworden zu sein.

2009 demolierte der Rocker im Zuge einer Kneipentour in Berlin ein Auto, woraufhin eine Anzeige wegen Sachbeschädigung folgte. Mitte 2010 wurde dann das Urteil für Doherty gesprochen: 30 Tagessätze à 1000 Euro. Diese Anordnung ließ den Skandal-Musiker jedoch ziemlich kalt und das Geld kam nie an. Die Staatsanwaltschaft reagierte im Frühjahr dieses Jahres mit einer Ladung zum Haftbefehl. Entweder solle er die 30.000 Euro zahlen oder für 30 Tage ins Gefängnis gehen. Da die Ladung jedoch nicht zugestellt werden konnte, erfolgte eine Reaktion von Seiten des Musikers erst, als die Anklage mit Haftbefehl drohte, wie die B.Z. berichtet. Seit dieser Woche wird der Rocker nun bundesweit gesucht. Staatsanwaltschaftssprecher Martin Steltner begründet dies ganz einfach: „Wer seine Strafe nicht bezahlt, muss sie eben absitzen.“

Für Pete Doherty könnte dies nun bedeuten, dass er bei seinem nächsten Besuch in Deutschland das Hotelzimmer gegen eine Zelle eintauschen muss. Vorsorglich sind aber bisher keine Konzerte oder Besuche geplant, der Rocker macht wohl erst mal einen Bogen um deutschen Boden und bringt andere Länder und Gesetze in Aufruhr.

Pete Doherty, Musiker
Getty Images
Pete Doherty, Musiker
Pete Doherty im Jahr 2016
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Pete Doherty im Jahr 2016
Pete Doherty auf einem Konzert im Jahr 2013
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Pete Doherty auf einem Konzert im Jahr 2013


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