Schon ganze vier Kinofilme gibt es von der Abenteuerreihe „Indiana Jones“. Zwischen dem dritten und dem vierten liegen sogar ganze neun Jahre und immer führte die Regie Steven Spielberg (64) und für das Drehbuch war George Lucas (67) mitverantwortlich. Die beiden Filmgrößen arbeiten also schon ziemlich lange zusammen und natürlich kommt es da auch immer mal wieder zu Uneinigkeiten.

Gerade für den vierten „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ wurden sich die beiden in Bezug auf das Drehbuch nicht so ganz einig. Besonders in Bezug auf die Alien-Frage. Dies verriet Steven Spielberg jetzt der Internetzeitung Empire: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Film. Das war ich schon immer. Ich verstehe die Leute, die mit dem MacGuffin nicht sympathisieren, denn ich habe den MacGuffin auch nicht wirklich gemocht.“ MacGuffin ist ein Begriff aus der Filmbranche, der von Alfred Hitchcock (†80) geprägt wurde. Als MacGuffin bezeichnet man ein beliebiges Objekt in einem Film, welches meistens dazu dient, die Handlung voranzutreiben oder etwas Bestimmtes auszulösen.

Bei dem letzten Indy-Film waren es die Außerirdischen. „George und ich hatten einen riesigen Streit, was den MacGuffin anging. Ich wollte nicht, dass diese zu Aliens oder interdimensionalen Wesen werden, aber ich bin loyal gegenüber meinem besten Freund.“ Steven Spielberg konnte sich im Endeffekt trotzdem nicht durchsetzten. „Wenn George etwas schreibt, dann glaubt er auch daran, auch wenn ich es nicht tue. Ich drehe den Film dann, wie George es vorgesehen hat.“ Dennoch lässt er sich davon nicht abbringen, seinen eigenen Einfluss mit einzubringen: „Ich bringe meinen eigenen Touch, meinen eignen Cast dazu und drehe den Film so, wie ich es will, aber George bleibt immer der Erzähler der Handlung der Indy-Reihe. Da werde ich mich ihm nie widersetzen.“

Doch vielleicht hätte George Lucas besser auf Steven Spielberg gehört. Der vierte Indiana Jones lief zwar nicht schlecht, aber wurden gerade die unrealistischen Aliensequenzen scharf kritisiert. Besonders die Szene, in der Indy in einem Kühlschrank einen „Nuklear-Angriff“ überlebte, fiel bei den Kritikern durch. „Gebt mir die Schuld und nicht George. Ich hatte diese alberne Idee.“ Aber auch zu einem möglichen fünften Teil verriet der sympathische Regisseur und Produzent etwas: „George arbeitet gerade an Indy 5. Wir haben aber bis jetzt noch kein Drehbuch, aber er arbeitet an der Handlung. Ich überlasse es ganz George, mit einer guten Geschichte zu kommen.“

Natürlich würden wir uns sehr auf einen fünften Teil freuen, besonders wenn Harrison Ford (69) und Shia LaBeouf (25) wieder mit an Bord sind. Zurzeit ist Steven Spielberg mit seinem neuen Film Tim und Struppi auf Promo-Tour. Schaut euch hier nochmal den Trailer für den animierten Film an.

George Lucas, Regisseur
Getty Images
George Lucas, Regisseur
Carrie Fisher beim Venice International Film Festival 2013
Getty Images
Carrie Fisher beim Venice International Film Festival 2013
Megan Fox und Shia LaBeouf bei der Premiere von "Eagle Eye"
Getty Images
Megan Fox und Shia LaBeouf bei der Premiere von "Eagle Eye"


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