Es hat begonnen – das wahrscheinlich größte Event, das Deutschland zu feiern hat: Die Berlinale. Heute Vormittag stellte sich in diesem Rahmen die achtköpfige Jury vor und plauderte vor einer Traube aus Reportern aus aller Welt über die Arbeit, die sie in den kommenden Tagen erwartet. Natürlich war auch Promiflash für euch dabei. Ein besonderer Augenschmaus unter den Schauspielern, Regisseuren, Drehbuchautoren und Schriftstellern war dabei natürlich Hollywood-Beau Jake Gyllenhaal (31).

Er hat zwar einige Jahre weniger Erfahrung und keine vorherige Teilnahme am Berliner Filmfestival vorzuweisen, doch Jake ist durch seine Arbeit an qualitativ hochwertigen Filmen wie „Brokeback Mountain“ durchaus qualifiziert. Und daran ließ Jurypräsident, der Macher von Filmen wie „Happy-Go-Lucky“, Mike Leigh (68) keinen Zweifel. Denn der übernahm auf die Frage nach Jakes „Außenseiterstatus“ direkt das Ruder und stellte klar, dass Jake, wie alle anderen Jurymitglieder, einfach nur mit einer Menge Aufgeschlossenheit an die Arbeit gehen wird, die ihn in den nächsten Tagen erwartet. Der Mime ließ sich die Hilfe seines Kollegen gern gefallen und antwortete mit einem verschmitzten Lächeln „Ich glaube, ich lasse den Jury-Präsidenten einfach für mich sprechen.“

Generell ist Jake Gyllenhaal von eben diesem ein Riesen-Fan und kann es kaum glauben, wirklich mit seinem Kindheitsidol ein und dieselbe Aufgabe zu teilen. „Ich habe mich wirklich geehrt gefühlt, weil ich schon immer ein riesengroßer Fan von allen hier in der Jury und von den Filmen, die sie gemacht haben, war. Vor allem von Leigh – ich liebe seine Filme einfach, und als ich erfuhr, dass er der Jury-Präsident ist, war ich so aufgeregt. Und mit so vielen Künstlern in einem Raum zu sitzen, mit ihnen über Filme zu sprechen und ihre Meinung zu hören, sehe ich einfach als riesiges Privileg und Ehre an.“

Jake Gyllenhaal weiß auch die Vorteile, einmal nicht selbst bewertet zu werden, sondern als Juror hinter verschlossenen Türen zu agieren, absolut zu schätzen, wie er scherzend hinzufügte: „Ich glaube, die Ehre und das Gute daran, ein Teil der Jury eines Filmfestivals zu sein, ist es, dass du bis zum Ende zu nichts öffentlich deine Meinung sagen musst. Ich kann das alles für mich behalten.“ Natürlich wird die Jury unter sich besprechen, welcher Film Top, welcher eher ein Flop war, doch trotz der unterschiedlichen Nationalitäten werden in dieser Truppe wohl keine Verständnisschwierigkeiten aufkommen. Denn wie Mike Leigh ironisch versicherte, sind diese acht „natürlich, wie jede gute Jury, in wirklich jedem Punkt einer Meinung.“ Na da sind wir ja auf die Resultate ihrer Arbeit gespannt!

Jake GyllenhaalWENN
Jake Gyllenhaal
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Jake Gyllenhaal
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Jake Gyllenhaal


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