Jesse Ritch (20) musste sich im Halbfinale von Deutschland sucht den Superstar mit dem dritten Platz begnügnen. Kurze Zeit später schien der talentierte Schweizer mit der Castingshow abrechnen zu wollen. Er sei froh, nicht mehr dabei zu sein, da es lediglich eine Unterhaltungsshow war, hieß es. Promiflash sprach noch mal mit dem 20-Jährigen und fragte, ob man seine Aussagen tatsächlich als Abrechnung mit DSDS betrachten kann.

Schnell wird klar, der Ex-Kandidat hat nicht vor, Dieter Bohlens (58) Show in den Dreck zu ziehen. Ganz im Gegenteil: „Nee, es war so, ich hab halt ganz ehrlich gesagt, dass es nicht nur um die Stimme geht. Ich bin ein bisschen leichtgläubig in die Show gekommen und dachte, ich könnte mit meiner Stimme überzeugen und das reicht dann. Aber es geht um viel mehr. Auch um Storys, wer interessanter ist und sich besser verkauft. Da war ich mit meiner guten Stimme nicht interessant genug. Es wurde ziemlich hochgepusht, dass ich gesagt hätte, ich finde Dieter scheiße. Das finde ich nicht, er hat einen Hit nach dem anderen“, so der Sänger. Und er verdeutlicht noch einmal: „Es war keine Abrechnung. Ich kann hier ganz viel Positives mitnehmen, ich habe viel gelernt. Und wenn jemand Erfahrungen in der Musikbranche sammeln möchte, dann ist DSDS eine tolle Sache. Man muss halt wissen, dass eine gute Stimme nicht reicht."

Damit dürfte klar sein, dass Jesse zwar nicht allzu traurig ist, nicht gewonnen zu haben, dafür aber umso glücklicher ist, dort überhaupt mitgemacht zu haben.

Dieter Bohlen beim DSDS-Finale 2018
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Dieter Bohlen beim DSDS-Finale 2018


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