Als „Terrorkrümel“ ging sie in die DSDS-Geschichte ein: Lisa Bund (23) nahm an der vierten Staffel der Casting-Show im Jahr 2007 teil und landete damals auf dem dritten Platz. Doch nach dem Ende der Show sollte sie schnell wieder auf dem harten Boden der Realität landen. Zwar schaffte es ihre Single „Learn to love you“ sich neun Wochen in den Charts zu behaupten, doch dann wurde es - abgesehen von ihrem Big Brother-Auftritt - relativ still um die kleine Blondine.

Lisa erinnert sich gerne an DSDS, wie sie in der ZDF-Reportage: „Mein Traum vom Superstar“ erzählte. Allerdings blickt sie heute auch sehr kritisch auf die Zeit zurück: „Da hat man noch nicht daran gedacht, was passiert nachher und man war in dieser Zeit und man war in dieser Seifenblase und man hat gedacht, die platzt nicht.“ Doch sie platzte und die Seifenblase vom Superstar-Traum hat große Risse bekommen. Vor allem, weil Lisa sich heute auch um ihre Zukunft sorgt, denn ob sie jemals von ihrem Traum leben kann, ist fraglich: „Ohne DSDS wäre mein Leben ganz anders verlaufen – ich hätte eine Ausbildung gemacht, denn die habe ich nicht! Vielleicht wäre das alles einfacher im Berufsleben, man hat natürlich schon Zukunftsangst.“

Vielleicht mit ein Grund dafür, warum Lisa ihre Enttäuschung bis heute nicht ganz verbergen kann: „Ich war richtig, richtig sauer und wütend. Wütend auch irgendwie auf mich selbst, weil ich überlegt habe, hast du irgendetwas falsch gemacht. Ja, und jetzt im Nachhinein ist es ja zum Standard geworden: Ist der eine nicht mehr aktuell, kommt halt der Nächste. Der Traum war eigentlich von vielen Menschen geliebt zu werden.“ Und diesen Traum - von vielen Fans umjubelt und geliebt zu werden - hat Lisa noch lange nicht aufgegeben: „Es steht noch in den Sternen, aber wir sind guter Dinge.“


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