Für Ziegenbauer Fritz (28) ist die Suche nach der großen Liebe bei Bauer sucht Frau von jetzt an beendet. Er wird nicht die Chance bekommen eine Partnerin zu sich auf den Hof einzuladen, und vielleicht mit ihr glücklich zu werden. Wie heute bekannt wurde, schmiss der Sender RTL den Landwirt aus der Sendung, weil er in der Vergangenheit aktives Mitglied der rechtsextremen NPD war.

Zwar stieg er dort im Jahr 2005 aus, doch bis Anfang dieses Jahres gehörte er der ausländerfeindlichen DSU („Deutsche Soziale Union“) an. Ebenfalls hatte er Kontakte zur rechten Gruppierung „Nationales Bündnis Schlesien“, wie Bild.de berichtet. RTL-Sprecher Christian Körner äußert sich gegenüber der Boulevardzeitung folgendermaßen zu dem Vorfall: „Nachdem wir von der politischen Vergangenheit des Landwirtes Fritz erfahren haben, haben wir entschieden, ihn aus der Sendung zu nehmen und ihn darüber informiert. Ein Unterhaltungsformat wie ‚Bauer sucht Frau‘ ist nicht die richtige Bühne für Typen wie ihn“.

Bauer Fritz äußerte sich auch schon zu den Vorwürfen und erklärt: „Ja, es stimmt. Als ich 16 war, habe ich mich der NPD angeschlossen. Ich hatte Hauptschulabschluss, war frustriert und suchte nach Anerkennung. Die erhielt ich dort. Ich nahm an Demonstrationen teil, war Ordner. Außerdem war ich im Sicherheitsdienst der NPD tätig.“ Heute nimmt er jedoch Abstand von seiner damaligen politischen Gesinnung: „Das ist meine Vergangenheit, heute denke ich nicht mehr so, halte die Ziele der NPD für nicht vertretbar.“ Trotzdem muss Fritz nun mit den Konsequenzen leben und wird nicht länger Teil der Kuppelshow sein.

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