Lauryn Hill (37), die ehemalige mega-erfolgreiche Frontfrau der „Fugees“, droht eine empfindliche Strafe wegen Steuerhinterziehung. Zwischen 2005 und 2007 soll die Sängerin es mit ihren staatlichen Pflichten nicht so genau genommen und so 1,6 Millionen Dollar hinterzogen haben. Deshalb drohen ihr eine Geld- und im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Nun wurde bekannt, dass die achtfache Grammy-Gewinnerin die Anschuldigungen nicht leugnet, sondern vor Gericht sogar schon ihre Schuld eingestanden hat. Allerdings gewann Lauryn offenbar den Eindruck, dass mit ihr zu hart umgesprungen wird. Dies ließ sie mit der Hilfe ihres Anwalts Nathan Hockman das Gericht am Freitag auch wissen. „Es gibt viele Menschen in der Gesellschaft, die es versäumen, ihre Steuern rechtzeitig zu zahlen und die sich nur einem zivilrechtlichen Verfahren gegenübersehen“, so der Anwalt. Im Vergleich dazu werde Lauryns Fall als wesentlich schwerwiegender behandelt, wofür Hockman folgende Eklärung abgab, wie Us Weekly berichtet: „Frau Hill wurde speziell deswegen ausgesucht, weil sie die ist, die sie ist.“ Soll heißen, mit Lauryn Hill wird ungnädiger verfahren, weil sie ein bekannter Star ist.

Die sechsfache Mutter betonte, dass sie ihre Schulden nachzahlen wolle und Gründe hatte, es mit den Steuern nicht so genau zu nehmen: „Ich habe nicht freiwillig meine Fans im Stich gelassen und habe auch nicht freiwillig meine Pflichten vernachlässigt. Aber ich habe in jedem Fall meine Sicherheit, meine Gesundheit, meine Freiheit und die Freiheit, Gesundheit und Sicherheit meiner Familie an erste Stelle und über andere materielle Angelegenheiten gestellt.“ Klingt, als hätte Lauryn mit einigen persönlichen und vielleicht auch finanziellen Problemen fertig werden müssen. Nur leider muss dennoch jeder brav seine Steuern zahlen.

Lauryn HillWENN
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Lauryn HillJohnny Louis/WENN.com
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