Daniela Katzenberger (25) hat es eindrucksvoll vorgemacht und bei Goodbye Deutschland ihre Karriere gestartet. Seither ist die Blondine von den TV-Bildschirmen nicht mehr wegzudenken und verdient mit ihrem Café, ihren Design-Linien, aber auch mit Werbeauftritten das ganz große Geld. Verständlich, dass dies viele Nachahmer auf den Plan ruft, die ebenfalls ihr Glück im Ausland versuchen wollen. Zu ihnen gehören auch Dennis Funk (27) und Colin Williams (29), die in West Plam Beach, nördlich von Miami, mit ihrem eigenen Döner-Laden durchstarten wollten. Leider sollte ihre Geschäftsidee jedoch keine wirklichen Früchte tragen.

Zunächst aber von vorne: Die beiden Freunde, die keinerlei Erfahrung im Bereich Gastronomie vorweisen können, wollten in den USA den Durchbruch schaffen und an die Erfolge von Konny Reimann (55) anknüpfen, der vor vielen Jahren Texas „eroberte“. Geschafft haben es die Zwei mit ihrem „Döner Pocket“ in Miami allerdings nicht, denn wie das Wiesbadener Tagesblatt berichtet, ist Dennis längst wieder in Deutschland. Der Grund für das vorschnelle Aus: die fehlende Arbeitserlaubnis für Dennis. Doch leider waren auch persönliche Differenzen Schuld an dem geplatzten Traum im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Immerhin geht es auch um viel Geld - stolze 145.000 Euro-, das Dennis' Vater Helmut großzügig zur Verfügung stellte. Somit brachte der 27-Jährige das Startkapital mit und Freund Colin nur sich selbst. Zu wenig, wie die beiden Auswanderer nun feststellen mussten.

Nach dem Fehlschlag ließ Dennis Colin in Miami mit dem noch laufenden Mietvertrag zurück und konzentriert sich lieber wieder auf seine Arbeit im elterlichen Dachdecker-Betrieb. Der Zurückgelassene versucht jetzt seinen Schulabschluss nachzuholen, um danach vielleicht doch noch in den USA sein Glück zu finden. Angeblich soll es auch eine Wiedereröffnung des „Döner Pocket“ geben, wann das sein soll, steht allerdings noch in den Sternen.

VOX/VP/LL
Foto: VOX/VP/LL
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