Lady GaGa (26) sorgt immer für Aufsehen, seien es ein paar zusätzliche Kilos, die sie bewusst zur Schau stellt oder durch eine provokante Befürwortung von Marihuana - die Sängerin haut offenherzig raus, was sie denkt und fühlt. Ihr großes Publikum hält die Ohren stets gespitzt und so äußerte sie sich gegenüber einer französischen Radio-Station nun zum Thema Homo-Ehe.

Dies geschah infolge einer Rede von Papst Benedikt XVI (85), in der er sagte: „Ehe und Familie sind Institutionen, die gefördert und vor jeder möglichen Entstellung ihrer wirklichen Natur verteidigt werden müssen. Denn alles, was diesen Institutionen schadet, schadet auch der Gesellschaft.“ Viele Kritiker lesen in dieser Botschaft an die „wirkliche Natur“ eine Absage an die Ehe von homosexuellen Menschen. Lady GaGa, eine Verfechterin der Rechte von Schwulen und Lesben und von der Kirche stark kritisiert, sieht dies genauso und erklärte im Interview: „Ich denke, die Homo-Ehe wird sich bestätigen! Sie muss! Wir sind nämlich tatsächlich nicht alle gleich – die Menschheit – wenn uns nicht erlaubt wird, uns gegenseitig unbehindert zu lieben.“ Die „Born This Way“-Sängerin hält die Meinung des Papstes für irrelevant:

„Was der Papst vom Homosexuellsein hält, ist für die Welt nicht von Belang. Das gilt für jene, die den Papst mögen und seine Anhänger sind. Es ist keine Reflexion aller religiösen Menschen.“

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