Der plötzliche und völlig unerwartete Tod von Dirk Bach (†51) ist für viele Menschen wohl immer noch unbegreiflich und die Trauer um den begnadeten Entertainer noch längst nicht abgeschlossen, schließlich ist die Beerdigung ja auch erst ein paar Tage her. Umso schockierender ist aber nun diese Meldung, denn es gibt tatsächlich schon Touristen-Führungen zum Grab von Dirk Bach!

Obwohl die Trauerfeier im engsten Kreis und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und die Stadt Köln sogar versucht hatte, die Lage des Grabes geheim zu halten, war laut Bild nur zwei Tage nach Beisetzung der Urne bereits eine zwölfköpfige Gruppe an der Grabstätte. Siglinde Latz, die Führungen zu Promi-Gräbern beim Anbieter StattReisen e.V. durchführt, erklärt, dass sie das Grab entdeckte, „weil das Nachbargrab von Florian von Seidlitz auf meiner Route liegt. Die Tour-Teilnehmer hatten mich den ganzen Tag nach Dirk Bachs Grab gefragt, also habe ich ihnen dann auch seine Ruhestätte gezeigt.“

Diese Art von Führungen gibt es schon seit zwanzig Jahren auf dem Melaten-Friedhof, auf dem nun auch Dirk Bach seine letzte Ruhe gefunden hat. Für neun Euro können Schaulustige dort die Gräber von verstorbenen Prominenten, wie beispielsweise Willy Millowitsch (†90), betrachten. Nun soll auch schon Dirk Bachs Grab in die Route einiger Veranstalter aufgenommen werden – doch geht diese Art der Touristen-Attraktion nicht etwas zu weit?


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