Das fehlte "Hochzeit auf den ersten Blick"-Marco in der Ehe
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Das fehlte "Hochzeit auf den ersten Blick"-Marco in der Ehe

- Florentine Naumann
Lesezeit: 2 min

Marco und Marc haben im großen Finale der zwölften Staffel von Hochzeit auf den ersten Blick die Reißleine gezogen – die TV-Ehe ist Geschichte. Vor laufenden Kameras fiel die Entscheidung für die Scheidung, nachdem beide erkannten, dass die Verbindung nicht die erhoffte Tiefe erreichte. Im Gespräch mit Promiflash ordnet Marco die Gründe ein und macht klar, was letztlich gefehlt hat. Er sagt: "Ich wollte mir das lange Zeit während des ganzen Experiments auch gar nicht so eingestehen – aber natürlich haben zwischenmenschliche Gefühle gefehlt. Die Anziehung war von meiner Seite einfach nicht so da, wie ich sie sonst gefühlt habe bei einem Partner." Der 30-Jährige spricht offen über seinen inneren Konflikt und die Erkenntnis, die erst spät kam.

Marco schildert, er habe darauf vertraut, dass das Format und die Experten-Matches den Funken noch zünden würden. "Ich dachte immer, es ist ein Experiment. Die Experten haben sich da viel mehr gedacht und ich habe immer wieder gehofft, da kommt noch mehr", erklärt er im Interview. Irgendwann habe er akzeptiert, dass es eher in Richtung Freundschaft gehe. "Ich war manchmal zu blauäugig, zu lange zu denken, dass es doch für die Ehe reicht – deswegen wurde mir erst ziemlich spät bewusst, dass es doch eher für eine Freundschaft reicht", so Marco weiter. Als die Entscheidung fiel, sei die Erleichterung bei beiden spürbar gewesen: "Uns ist beiden ein Stein vom Herzen gefallen, als wir das endlich ausgesprochen haben." Am Ende beschreibt er den Moment als "eine Scheidung mit einem weinenden und einem lachenden Auge", weil Klarheit und Abschied so nah beieinanderlagen.

Nach dem großen Finale zeigte sich Marco im Gespräch mit Promiflash spürbar erleichtert. Vor allem das Ende des monatelangen Schweigens war für ihn eine Befreiung. "Die letzten Wochen waren extrem fordernd, aber nachdem alles endlich gezeigt wurde, fühlt sich vieles leichter an", erklärte der Reality-TV-Star. Offen sprach die TV-Bekanntheit darüber, wie intensiv das Experiment rund um Hochzeit, Flitterwochen und Alltag für ihn gewesen ist. Besonders der Moment der finalen Ausstrahlung war ein Einschnitt: Erst danach konnte Marco endlich ganz ehrlich sagen, wie es ihm wirklich geht. Ein Thema, das ihm besonders am Herzen lag, war das erste queere Match der Showgeschichte. Für den Teilnehmer fühlte sich die Ehe mit Marc vor laufenden Kameras völlig selbstverständlich an – so normal wie jede andere Beziehung auch. "Ich habe mich schon jahrelang gefragt, warum bisher nur heterosexuelle Paare verkuppelt wurden", betonte der angehende Polizeikommissar.

Marco, "Hochzeit auf den ersten Blick"-Kandidat 2025
Joyn / Markus Hertrich
Marco, "Hochzeit auf den ersten Blick"-Kandidat 2025
Marc und Marco, "Hochzeit auf den ersten Blick"-Kandidaten 2025
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Marc und Marco, "Hochzeit auf den ersten Blick"-Kandidaten 2025
Marc und Marco beim "Hochzeit auf den ersten Blick"-Finale 2025
Joyn
Marc und Marco beim "Hochzeit auf den ersten Blick"-Finale 2025
Könnt ihr nachvollziehen, dass Marco die Ehe eher als Freundschaft gesehen hat?
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