Wer die Messlatte hoch setzt, der kriegt nicht selten Probleme, das Niveau zu halten. Von daher haben wir besonders gespannt auf die Quoten der zweiten Folge von The Voice of Germany gewartet. Immerhin startete die neue Staffel mit Rekordzahlen und es stellte sich die Frage, ob dieser Erfolg auch am darauffolgenden Tag wiederholt werden könnte.

Das konnte es in der Tat – und es wurde sogar noch was draufgesetzt. Am gestrigen Abend schalteten durchschnittlich 5,24 Millionen Zuschauern ein, wodurch eine Quote von grandiosen 17,6 Prozent des Gesamtpublikums erreicht wurde. Damit wurde der Vorjahresrekord der ersten Staffel geknackt. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zappten 3,49 Millionen rein und kamen damit auf 30,4 Prozent. Insgesamt gesehen hat der Sender Sat.1 seine durchschnittliche Reichweite laut quotenmeter mehr als verdreifacht. Diese extreme Beliebtheit beim Publikum ist besonders erstaunlich, da alle anderen Castingshows mit sinkenden Zahlen zu kämpfen haben.

Bei Deutschland sucht den Superstar beispielsweise hat mal als Konsequenz daraus jetzt das Konzept geändert und möchte mit der neuen Jury wieder mehr Leute vor die Geräte locken. Auch bei X Factor wurde nach enttäuschenden Quoten kurzerhand von acht auf vier Live-Shows gekürzt.

Thore SchölermannEva Napp/WENN.com
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