Er ließ kein gutes Haar an der Castingshow The Voice of Germany – oder vielmehr an den Machern der Show sowie an der dahinterstehenden Plattenfirma und deren Verträge. Jesper Jürgens (25) fühlte sich gefangen in seinem 58 Seiten langen Vertrag, der ihm nach eigenen Angaben förmlich zum Eigentum der Plattenfirma machte. Das wollte er aber nicht, er weigerte sich, auch nur einen Song für sie zu singen, geschweige denn eine Platte aufzunehmen oder auf Tour zu gehen.

In einem YouTube-Video und auf Facebook prangerte er die Zustände an, die ihn dazu veranlasst haben, solch harte Geschütze aufzufahren. „Obwohl ich ausgeschieden bin, ist der Zirkus für mich nicht zu Ende. Sie können mich jahrelang an diese Leute binden und das nicht mit meinen Liedern“, so Jesper. Für ihn waren die Lieder, die er präsentieren sollte – sogar schon in der Show - einfach nur peinlich. Das wollte er so nicht weitermachen und flehte deshalb: „Lasst mich frei!“

Wie es scheint, hat die Plattenfirma ein Einsehen und sich nun dazu entschlossen, den Künstler mit dem eigenen Kopf tatsächlich gehen zu lassen. Auf Facebook verkündete er die frohe Botschaft. „Am 11.1. ist Stichtag. Stichtag? Das Stichwort ist Freiheit, Baby!“, so der Musiker. Somit ist er zum 11. Januar 2013 aus seinem Vertrag entlassen und bedankt sich in seinem Kommentar erst einmal ganz herzlich bei allen, die ihm dabei geholfen haben, seine Message weiterzuverbreiten. Und sogar einen Dank an die Plattenfirma konnte er sich abringen. Nun kann er also endlich wieder Musik machen - frei und ohne Druck.

© SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Xavier Naidoo, Nena und Rea GarveyProSieben
Xavier Naidoo, Nena und Rea Garvey
© SAT.1/ProSieben/Warwick Saint


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