Manche Filme wollen dem Zuschauer eine Botschaft vermitteln. In Tarantinos „Django Unchained“ geht es um die Sklaverei. Es geht darum (wie Die Ärzte immer so schön singen), dass Gewalt Gegengewalt erzeugt und zwar in einem Maß, das die Verantwortlichen sich niemals hätten vorstellen können.

Nicht jedermann scheint den Western allerdings in diesem Sinne zu deuten. So meldet sich nun eine US-Pro-Waffen-Vereinigung namens „Political Media“ zu Wort. Die Damen und Herren sehen Tarantinos farbigen Helden als bestmöglichen Werbeträger für ihr Vorhaben, Waffenrechte für Minderheiten voranzutreiben. Durch die filmische Identifikationsfigur und den Slogan „Was würde Django tun?“ sollten Unterstützer gewonnen werden.

Zum Thema Urheberrechte hat sich „Political Media“-Präsident Larry Ward praktischerweise schon einmal Gedanken gemacht: „Wir werden uns natürlich hüten, Copyrights zu verletzen, und falls wir das doch tun sollten, werden wir den Namen der Kampagne natürlich ändern. Dennoch ist Django perfekt für unser Vorhaben.“

Ob und was Quentin Tarantino (49) bzw. Weinstein Co. zu diesen Leuten gesagt haben, ist bislang nicht bekannt. Vielleicht: „Sie bevorzugen sicherlich die ,Friss oder stirb’-Methode der Verhandlungsführung?“

Jennifer Lawrence und Harvey Weinstein im Jahr 2013
Getty Images
Jennifer Lawrence und Harvey Weinstein im Jahr 2013
Katie Holmes (l.), Nina Dobrev (m.), Andrew Garfield, Jamie Foxx (r.) und Co. bei der Met Gala 2019
Jamie McCarthy/Getty Images
Katie Holmes (l.), Nina Dobrev (m.), Andrew Garfield, Jamie Foxx (r.) und Co. bei der Met Gala 2019
Quentin Tarantino und Uma Thurman im Mai 2004
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Quentin Tarantino und Uma Thurman im Mai 2004


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