Dieter Wollny und seine älteste Tochter, Jessica, haben ein Buch herausgegeben, in dem sie Klartext bezüglich zahlreicher Ereignisse in der Vergangenheit sprechen. Auf Facebook veröffentlichte Jessica nun auf Nachfrage eine Leseprobe aus dem Werk und zwar direkt aus dem ersten Kapitel mit Titel "Warum ich als völlig gesundes Kind in der Psychiatrie landete".

"Viele Jahre lang habe ich die Tatsache verdrängt, dass ich als Neunjährige in der Psychiatrie war", damit beginnt sie ihre Erzählung und erklärt, wie es ablief, als sie von ihrer Mutter in psychiatrische Betreuung gegeben wurde: "Exakt an dem gleichen Tag, an dem mein Vater morgens plötzlich verschwand, brachte mich meine Mama in die Kinder- und Jugend-Psychiatrie in Viersen. Den Ärzten gegenüber behauptete sie, ich hätte sie Zuhause mit einem Messer bedroht. Ich war traurig und entsetzt, dass Mama so etwas behauptete."

Ihr Vater habe sie damals gefragt, ob sie tatsächlich ihre Mutter angegriffen habe, doch er sei zur selben Zeit im Gefängnis gelandet und hätte sie nicht zurück nach Hause holen können. "Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mich fühlte, als man mich dort, inmitten lauter fremder Kinder und Ärzte zurückließ. Warum durfte ich nicht mit nach Hause? Wo war mein Vater? Hatten mich meine Eltern nicht mehr lieb? Wollten sie mich los werden? Ich war total verstört und unendlich traurig", so beschreibt Jessica die Erinnerungen an ihre harte Zeit.

Vier Monate sei sie im Endeffekt in der Klinik gewesen, eine Zeit, die sie nun mental aufarbeiten möchte. Eine weitere harte Enthüllung in der Geschichte einer Familie, die sich nun immer stärker in zwei Lager spaltet.

RTL II
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