Dachte man früher noch, Justin Bieber (19) wäre ein echter Tierfreund, muss man diese Ansicht heute wohl revidieren. Sein ehemaliges Tour-Maskottchen, Hamster Pac, verschenkte er ohne weiteres an einen Fan. Und nun scheint auch noch sein Äffchen Mally auf der Strecke zu bleiben.

Ursprünglich hatte Justin die kleine Kapuzinerdame aus den USA einfliegen lassen, damit sie ihn bei seiner Konzert-Tour durch Europa begleite. Doch offenbar hatte er sich nicht die Mühe gemacht, sich über Artenvorschriften im Bezug auf Tiere zu informieren: Am Flughafen München wurde Mally von den Behörden konfisziert und befindet sich seitdem im Tierheim in Quarantäne. Nun sieht es so aus, als würde Deutschland auch Mallys Zuhause bleiben: Wie die BILD berichtet, bat das Mangement von Justin nun den Münchener Tierschutzverein, doch bitte einen Platz in einem der deutschen Zoos für das Äffchen zu finden. Außerdem dankten Justins Mitarbeiter für die fürsorgliche Behandlung, die Mally in Deutschland zuteil geworden wäre. Doch es gibt ein Problem: "Bisher liegen uns keine Papiere für das Äffchen von Justin Bieber vor. Falls er eine schriftliche Verzichtserklärung abgibt, können wir Mally in einer artgerechten Familiengruppe eines Zoos unterbringen", erklärte Franz Böhmer vom Artenschutzvollzug des Bonner Bundesamts für Naturschutz.

Bleibt für Mally zu hoffen, dass Justin die nötigen Papiere bald liefert - denn anscheinend hat der Sänger wenig Interesse daran, sich selbst nochmal seines früheren Haustieres anzunehmen. Da hat es Mally in einem artengerechten Zoo mit Sicherheit um einiges besser.

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