Das Filmfestival Cannes ist Jahr für Jahr eine wichtige Plattform für Regisseure und Schauspieler, um ihre neuen Filme im ausgewählten Rahmen vor Fachleuten und Kennern zu präsentieren. Auch dieses Mal feierten wieder diverse Arbeiten mit hochkarätiger Besetzungsliste Premiere bei den wohl glamourösesten Filmfestspielen der Welt. Doch nicht jedes Werk kommt gut bei dem Publikum vom Fach an.

Diese Erfahrung musste jetzt auch Ryan Gosling (32) machen. Vor zwei Jahren wurde "Drive" von dem Regisseur Nicolas Winding Refn (42), in dem der Hollywood-Hottie die Hauptrolle spielte, mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Der neue Film von Winding Refn konnte jedoch nicht an diesen Erfolg anknüpfen. In "Only God Forgives" spielt Ryan Gosling einen jungen Mann, der in Thailand den Mörder seines Bruders ausfindig machen will. Der Film ist jedoch kein normaler Actionfilm, sondern eher eine meditativ und experimentiell anmutende Regiearbeit. Laut Refn soll der Film eine tranceähnliche Atmosphäre vermitteln: "Er ist ein Mann, der auf einer Reise ist, aber nicht weiß, wohin es geht", sagte er der Zeitschrift Amica. Bei den Zuschauern kam das beinahe traumähnliche Wandeln durch Bangkoks Nachtleben jedoch leider alles andere als gut an: Nach der ersten Vorführung erntete das Werk sogar Buh-Rufe vom Publikum. Ryan Gosling musste sich dieses Geschehen zum Glück nicht antun: Er war gar nicht erst zur Premiere gekommen. Kritiker munkelten, auch ihm würde der Film überhaupt nicht gefallen, daher sei er gar nicht erst vor Ort erschienen. Offiziell hieß es allerdings, dass er aus Zeitgründen nicht anreisen konnte.

Bis "Only God Forgives" in die deutschen Kinos kommt und sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, wird es jedoch noch einige Zeit dauern.

Ryan GoslingIan Wilson/WENN.com
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