Vor Kurzem erst erreichte uns die Nachricht, dass Channing Tatum (33) und seine Frau Jenna sich über die Geburt ihres ersten Kindes freuen konnten. Endlich halten sie ihre kleine Tochter, die den Namen Everly erhielt, in den Armen und sind dementsprechend überglücklich. Ab jetzt geht der Alltag des Eltern-Daseins für die beiden Stars los und diesbezüglich hat sich vor allem Channing durchaus schon Gedanken gemacht.

So erzählte er vor einiger Zeit im Interview mit Vanity Fair, auf was er bei der Kindererziehung achten werde. Und dabei machte der "Magic Mike"-Hauptdarsteller deutlich, dass er besonders einige Fehler seines Vaters nicht wiederholen möchte. So beklagte Channing sich, dass sein Papa zu viel Betonung aufs Lernen gelegt und nicht verstanden hätte, dass dies seinem Sohn, der sich auch noch als lernbehindert herausstellte, nicht leicht fiel. "Mein Vater hatte nicht viel Geld, als er aufwuchs; er bekam auch nie eine gute Bildung. Darum zwang er mir das auf und ich wollte es gar nicht", verriet Channing über seine Kindheit. Da der Schauspieler aber nicht gut lernen konnte, wurde seine Lernbehinderung mit Medikamenten behandelt - ein großer Fehler, wie Channing betont. "Ich glaube wirklich, dass manche Menschen Behandlung mit Medikamenten brauchen. Aber bei mir war das nicht so. Ich wurde durch sie zwar besser in der Schule, aber wenn ich sie nahm, wurde ich regelrecht zum Zombie. Eine Weile wirkten sie, doch dann langsam nicht mehr und mein Schmerz kam schlimmer zurück. Ich bekam schreckliche Depressionen und schlimme Abstürze."

Weil Channing Tatum seine Erfahrungen offenbar sogar heute noch belasten, hat er sich vorgenommen, es bei seiner Tochter ganz anders zu machen. Sie soll nicht den gleichen Zwang verspüren wie er und sollte sie ähnliche Probleme mit dem Lernen haben wie ihr Papa, werden Medikamente keinesfalls zum Einsatz kommen. "Das würde ich meinem Kind nie antun", so lautet Channing Tatums klare Ansage.

Jenna Dewan Tatum und Channing Tatum bei einer Premiere in London
Chris Jackson / Getty Images
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Jimmy Napes und Sam Smith bei den Oscars 2016
Jason Merritt/Getty Images
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Robert Rodriguez, Quentin Tarantino, Uma Thurman und Harvey Weinstein in Los Angeles 2004
Kevin Winter/Getty Images
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